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WERBER  AUS  DER  ZELIT  DES  30  KHRIGEN  KRIECES.

5  5  1618—1648.  (Cemälde  von  Werner  Schuch.)  Die  angeworbenen

Söldnerheere,  im  Laufe  der  Kriegssahre  zusammengeschmolzen,  erforderten

  ständig  Auffüllung.  Das  Leben  des  Bauernvolkes,  ohne  Vieh  und

Pferde  auf  wüstem  Grund,  war  hart  und  daher  die  Versuchung  oft  groß,
den  Lockungen  der  Werber  zu  erliegen.

WALLENSTEINS  ZUC  NACH  ECER.  24.FEBRUAR  1634.  (Ce-5

  (515P  von  Pilot).)  Der  vom  Kaiser  abgesetzte  Wallenstein  zog  mit

kaum  2000  Mann  nach  Eger,  wo  er  sich  sicher  glaubte.  Auf  dem  Marsche

dorthin  begegnete  dem  Feldherrn,  der  sehr  abergläubisch  war,  ein  Totengräber,
  was  er  mit  Recht  als  ungünstiges  Vorzeichen  betrachtete.

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FRIEDENSVvVERHANDLUNGEN  ZU  MUNSTER.  16  48.  (Ce-504
  von  Grotemeyer.)  Nach  dem  verheerenden  Kriege  war  die
Friedenssehnsucht  überall  sehr  groß  geworden.  Der  Friedensschluß  war
jedoch  wegen  der  Verschiedenheit  der  Interessen  nicht  leicht,  so  daß  die

Verhandlungen  drei  Jahre  währten.

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WAILENSTEINS  LACER.  10633/34.  (Cemälde  von  Anton  Hoff-560
  Wallenstein,  der  größte  Feldherr  seines  Jahrhunderts,
ließ  den  Krieg  durch  den  Krieg  ernähren.  Wie  die  Soldaten  zu  ihrem
Führer  standen  und  wie  sich  das  Lagerleben  gestaltete  hat  Schiller  in

seiner  Wallenstein-Trilogie  lebendig  dargestellt.

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SEN  ANDER  LEICHE  WALLENSTEINS.  26.FEBRUAR  1634.

5  Ln  von  Piloty.)  „Von  falschen  Freunden  droht  dir  nahes

Unheil“,  läßt  Schiller  den  Astrologen  Sem  zu  Wallenstein  wenige  Stunden

  vor  seiner  Ermordung  sagen;  doch  der  Feldherr  betrachtete  im  Glauden
  an  die  Sterne  den  Tod  als  unabänderliches  Schicksal.

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zERSTÖRUNG  HEIDELBERCS  DURCH  MELAC.  2.  MARZ
60  1689.  (Cemälde  von  Feodor  Dietz.)  Noch  lange  Zeit  nach  dem
zo  jährigen  Krieg  blieb  Deutschland  der  Spielball  anderer  Nattonen.  So
konnte  der  französische  Marschall  Mélac  die  Pfalz  verwüsten  und  dabei
das  berühmte  Heidelberger  Schloß  zerstören.  Erst  der  Sieg  Friedrichs
des  Großen  bei  Roßbach  bereitete  solchen  Möglichkeiten  ein  Ende.

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