AUFBAUARBEIT  NACH  DEM  7JAHRICEN  KRIECE.  „DER

10  Osenc  UOBERAILL  “  (Cemälde  von  Warthmüller.)  Frtedrich  der
Große  tat  nach  dem  Krtege  viel  für  die  innere  Kolonisation,  die  bis  nach
Westpreußen  ausgedehnt  wurde  und  von  deren  Fortgang  sich  der  König  )  "
durch  Inspektionsreisen  persönlich  überzeugte.  3

SSEN  (1740—1786).  (Cemälde  v.  Hiddemann.)  Nach  dem  7  jähri-“


gen  Kriege  war  es  eine  besondere  Sorge  Friedrichs,  sein  Heer  wiedere
aufzufüllen.  Dieses  bestand  —  wie  in  anderen  Staaten  —  vor  allem  aus  1

a  11  PREUSSISCHE  wERBER  ZUR  ZEIT  FRIEDRICHS  DES  CRO.-Söldnern,

  die  gern  der  Werbetrommel  des  großen  Königs  folgten.

DER  SCHIAFPENDE  ZIETHEN  (1699-1786).  (Gemälde  von
1  13  C.  Marschell.)  Einst  war  der  hochbetagte  Ziethen  an  der  Tafel
des  Königs  eingeschlafen.  Einer  der  Gäste  wollte  ihn  wecken.  Der  König
aber  sagte:  „Laßt  ihn  schlafen,  er  hat  lange  genug  für  uns  gewacht.“

KONIC  FRIEDRICH  (1740—1786)  UND  DlE  POTSDAMER

»  11  0  SCHULIUCEND.  Cemälde  von  C.  Röchling.)  Frledrich:  „Macht,

M  dasß  ihr  in  die  Schule  kommt."  Die  Kinder:  „Der  Alte  Fritz  will  König
5  sein  und  weiß  nicht,  daß  Mittwoch  nachmittag  keine  Schule  ist.“

DIE  PREUSSTISCHE  FLACCE  VOR  DEM  SULTAN  VON  MA-“

  ROKKO.  1780.  (Zeichnung  von  Sturtevant.)  Als  der  preußische

Schifsshauptmann  Klock  von  Seeräubern  an  der  marokkanischen  Küste

gefangengenommen  und  vor  Sultan  Mutey  Ismael  geführt  wurde,  gab

,  dieser  ihn  frei  mit  den  Worten:  „Die  Welt  hat  keinen  größeren  Mann
aufzuweisen  als  Euren  König."

ABSCHIED  DER  ARMEE  VON  FRIEDRICH  DEM  CROSSEN.
1  14%0s  1786.  (Gemälde  von  C.  Schöbel.)  Der  König,  der
amfrühen  Morgen  in  den  Armenselnes  Kammerdieners  Strützkiverschteden
  war,  wurde  auf  einem  schwarzbehängten  Feldbett  in  der  Uniform  des
I.  Bataillons  Garde  aufgebahrt.  So  sahen  ihn  die  Offizlere  der  Garnison,
dieum  I.Uhr  zur  Parolenach  Sanssoucibefohlen  waren,  zumletzten  Male.