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115  GOETHE  (1749-1832)  IN  SESENHEIM.  (Cemalde  von  Borck.  fige

mann.)  Im  Jahre  1770  lernte  Goethe  die  Pfarrerstochter  Friederike

  Brion  aus  Sesenheim  kennen.  Seiner  Liebe  zu  ihr  verdankt  die

deutsche  Dichtung  köstliche  Perlen  ciner  neu  erwachten  Lyrik,  z.  B.,Wie
herrlich  leuchtet  mir  die  Natur!“

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COETHE  N  TTALIEN.  1786.  (Cemãlde  von  Wilhelm  Tischbein.)

1  17  Goethes  Italienreise  war  für  sein  weiteres  Schaffen  von  großer

Bedeutung.  Drei  berühmte  Werke,  Iphigenie,  Egmont  und  Tasso,  kamen
während  dieser  Zeit  zur  Reife.

ALEXANDER  VON  HUMBOLDT  UND  BONPLAND  BEOBACH.
119  TEN  AN  DER  KUSTE  SUDAMERIKAS  EINEN  STERM.
SCHNUPPENALL,  1790.  (Cemälde  v.  K.  Storch.)  Humboldt  verstand
es,  in  seinem  Werk  „Kosmos“  den  naturwissenschaftlichen  Stoff  seiner  Zeit
in  einzigartiger  Weise  zusammenzufassen.  Er  versuchte,  den  Geist  des  klassischen
  Idealismus  mit  dem  der  erakten  Naturwissenschaften  zu  vereinen.

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SCHILLER  (1750—1805)  LIEST  „DIE  RAUBER“  VOR.  (Ce-1

  1  mälde  von  Theobald  von  Oer.)  Schillers  geniales  Erstlingsdrama

„Die  Räuber“  entskand  r780  auf  der  Stuttgarter  Karlsschule,  einer  vom

Herzog  von  Württemberg  unterhaltenen  Militärakademie.  Schiller  las

seinen  Mitschülern  die  Dichtung  vor  und  wurde  vom  Herzog  überrascht,
der  ihm  späterhin  den  Druck  seiner  Dramen  verbot.

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SCHILLER  IN  WEIMAR.  ETWA  1800.  (Nach  einem  Cemälde
118  von  Lindenschmit.)  Schiller,  der  im  Jahre  1799  seinen  dauernden
  Wohnsitz  in  Weimar  genommen  hatte,  las  oft  im  geselligen  Kreis
am  Hofe  des  Herzogs  Karl  August  und  der  Herzogin  Anna  Amalia

Szenen  aus  seinen  Bühnenwerken  vor.

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"BEETHOVEN  UND  COETHE  IN  TEPLTTZ.  1812.  (Cemälde
120  Carl  Röhling.)  Als  Beethoven  und  Goethe  in  Bad  Teplitz
der  kaiserlichen  Familie  begegneten,  wollte  Beethoven  stolz  durch  ein
„Spalier  von  Fürsten“  gehen.  Goethe  aber  machte  sich  von  ihm  los  und
ließ  mit  gezogenem  Hut  die  erlauchten  Badegäste  an  sich  vorbeigehen.

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