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KANT(724—1804)  UND  SEINE  TISCHCENOSSEN.(Cemälde
1  2  I.  E.  Doerstling.)  Emanuel  Kant,  einer  der  größten  Philosophen
der  Welt,  hat  seine  Heimatskadt  Königsberg  kaum  se  verlassen.  Hier
unterhielt  er  jedoch  regen  geselligen  Verkehr  in  einem  Krets  geistig  hochstehender
  und  polttisch  interessierter  Männer.

MOZARTVOR  KAISERIN  MARIA  THERESHA.,  13.0K  TOBER

12  3  1762.  (Cemãlde  von  Schultheib.)  Der  sechsjährige  Mozart,  von

dessen  großer  musikalischer  Begabung  ganz  Europa  vernahm,  wurde  zum

Vorspielen  auch  an  den  Hof  nach  Schönbrunn  gerufen.  Nach  beendigtem
Spiel  kletterte  er  der  Kaiserin  auf  den  Schoß,  um  sie  zu  küssen.

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BEETHOVEN  (1770—1827).  (Cemälde  von  L.  Binenbaum.)

12  5  Beethoven,  eines  der  größten  musikalischen  Genies  aller  Zeiten,

lebte  einsam  und  in  sich  gekehrt  seinem  künstlerischen  Schaffen.  Ein  tragisches

  Schicksal  wollte  es,  daß  dieser  Meister  der  Töne  unter  zunehmender
  Schwerhörigkeit  litt,  die  sich  zu  völliger  Taubheit  steigerte.

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FICHTE  (1762—  1814)  Als  REDNER.  (Cemälde  von  Kampt.)

U  12  2  Erhebung  Preußens  half  der  Philosoph  J.  G.  Fichte  mit

vorbereiten.  Unter  dem  Lärm  französischer  Trommeln  hielt  er  seine
flammenden  „Reden  an  die  deutsche  Nation“.  In  ihnen  geißelte  er  die
Süunden  der  Zeit  und  wies  Wege  zum  nationalen  Aufschwung.

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HAYDN  AUF  DER  ÜBERFAHRT  NACH  ENGLAND.,  1700.

12  4½  von  Carl  Röhling.)  Eine  der  wenigen  Reisen,  die  Franz

Joseph  Haydn,  der  in  Wien  als  Kapellmeister  tätig  war,  unternahm,

führte  ihn  nach  England.  Unter  den  vielen  Ehrungen,  die  ihm  dort  zuteil

wurden,  ist  besonders  seine  Ernennung  zum  Doktor  der  Musik  durch  die
Universität  Orford  zu  erwähnen.

SCHUBERT  (I797—1828)  IK  KREISE  SEINER  FREUNE.
(Cemälde  von  C.  Röhling.)  Franz  Schubert,  dem  Großmeister
des  deutschen  Liedes,  blieben  irdische  Güter  versagt.  Hingegen  pflegte  er
seine  Freunde,  unter  denen  der  Maler  Moritz  von  Schwind  der  bekannteste
  ist,  freigebig  durch  seine  Kunst  zu  erfreuen.

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