3.  Das  Kirchspiel  tho  Swantze.  53

Als  alte  jütische  Familen  sind  hier  Bugghi  und  Ebbi  anzusehen;
die  Familie  Wismer  stammt  aus  Mecklenburg.  Schon  damals  kann
hier  ast  nur  niederdeutsch  gesprochen  sein.  Über  den  Stand  der  Lansten
um  1509  gibt  folgende  Liste  Auskunft:

Claues  Bruen  Laurens  Hindse  Las  Mawebßen
Johann  Kling  Johann  PeterBen  Severin  Boießen
Claus  Hindse  Claws  Moller  (Grete  Wulkfes
Johann  Bruen  Hans  Cordt  (Tort)  Leue  Torleues
Detleff  Lange  Hans  Corengel  Otte  Petersen).
Hinrick  Koeler  Las  Tokky

Hier  sind  bereits  die  drei  genannten  Familien  verschwunden,  an
ihre  Stelle  treten  neu  die  Familie  Tokky  und  unter  andern  zwei  neue
Namen  auf  #en.

1543  kennen  wir  in  Vindemarck  folgende  adelige  Lansten:

Marquart  Klinck  Thomas  Enick  Laurens  Klinck
Knuthe  Clawes  Moller  Eynwalt  Dene
Johan  Petersen  Junge  Johan  Petersen  Peter  Hansen
Laurens  Kock  Negels  Klinck  Detlef  Moltke.

Eynwalt  Hintze  Clawes  Klinck

Die  geringen  jütischen  Bestandteile  auf  -sen  bleiben  stehend,  die
älteren  Familien  wie  Tokky  verschwinden,  nur  die  Familie  Klinck  hat
sich  seit  1463  gehalten.  Bemerkenswert  ist,  wie  in  dem  Beinamen  Dene
der  starke  Gegensatz  zu  der  übrigen  niederdeutschen  Bevölkerung  ausgedrückt
  liegt.

In  Rin  kenisse  wohnten  1509  als  bischöfliche  Lansten:
Johan  Wille  Marquart  Kling  Las  Wille  und
Claus  Dirick  Tammes  Wilhates  1530  Johan  Kruse,
Johan  Tymme

lauter  rein  niederdeutsche  Namen,  ohne  jütische  Bestandteile,  mit  niederdeutscher
  Sprache.

In  Copperbu  1463  gab  es  bischöfliche  Lansten:

Hans  Tammebßen  Johan  Nigelben  Jeppe  Ebbi
Clawes  Dene  Peter  Tort  Henneke  Tocki
Johan  Wulff  Jons  Haße  Detleff  Wulft.