56  Die  Jüten  und  die  Sachsen  in  der  Landschaft  zwischen  Schlei  und  Eider  und  in  der  Arensharde.

Nubel  bietet  1463  an  bischöflichen  Lansten:

Niße  Bornbßen  Niels  Munck  Detlef  Hartich,
Jurgen  Jan  Jeße  Goes
Johan  Tocke  Pawel  Kedder

ist  fast  vollständig  niederdeutsch,  doch  1509:
Johan  Sarow  Symon  Tokky  Johan  Pawell,
Mattias  Ebby  Clawes  Knorre
Pawel  Tokky  Hans  Krulle

mit  etwas  steigenden  jütischen  Elementen.
Brodersbu  bietet  1463  an  bischöflichen  Lansten:

Johan  Goes  Johan  Jul  Jens  Brun
Laurens  Brun  Lokmark  Ziuert
Clawes  Bugghi  Peter  Suter  Clawes  Pint
Hans  vanme  Hamme  Clawes  Holste  Clawes  Jul.
Clawes  Jaen  Jons  Schine

Drewes  Atzer  Johan  Mule

Das  Dorf  hat  niederdeutsche  Bevölkerung  mit  3  jütischen  Namen.
Im  Jahre  1509  treten  12  Hufner  auf:

Peter  Frogling  Detleff  Jaen  Negels  Gos
Nickels  Jaen  Peter  Pinde  Claus  Jul
Enwalt  Jaen  Enwalt  Arendt  Peter  Boiessen
Johann  Ebby  Tamme  Hamme  Laurens  Haße,
Claws  Smidt  Johan  Hasse

ebenso  niederdeutsch  wie  früher  mit  nur  3  jütischen  Namen.
Aus  Hux  mark  ist  aus  dem  Jahre  1463  nur  Clawes  Topi  bekannt
  und  von  jütischer  Herkunft,  1509:

Iwen  Nolti  Laurens  Dene  Johan  Dene;

Claws  Tape  (Tapy)  Johann  Rannilge)  1332  als  Vikarienlanste
Claws  Pawlßen  Laurens  Erick  Laurentz  Boeeb.
Junge  Molthi  Marten  Oldy

Johann  Pawlßen  Laurens  Olde
Die  Namenreihe  ist  ganz  überwiegend  noch  jütisch  und  zeugt  für
die  damalige  Herrschaft  der  jütischen  Mundart.
In  Karleberghe  sind  1463  bischöfliche  Lansten:
Erik  Ranni  Peter  Mannik  Niels  Brant
Pawel  Mannik  Otte  Boxe  Marquart  Bleke