68  Die  Illten  und  die  Sachsen  in  der  Landschaft  zwischen  Schlel  und  Eider  und  in  der  Arensharde.

1672  sind  Hufner:

Ewold  Hahr  Detlef  Erik  Peter  Blaß;
Claaß  Kruse  Paul  Blaaß

Wurtsassen:
Johann  Dehn  Detlef  Mawsen  Hans  Blonner.
Claaß  Kruse  Jürgen  Rönnau
Otto  Erik  Hans  Gosche

Der  jütische  Bestandteil  (Butze)  ist  bereits  1463  zurückgetreten,
so  daß  schon  damals  das  Niederdeutsche  anscheinend  die  Oberhand  hatte.
Aus  Hakemark  kennen  wir  außer:
Nysse  Hyle  (1447)
1463  als  bischöfliche  Lansten:

Detleff  Ranni  Niels  Eschel  (Niße  Jul
Detleff  Rasche  Marquard  Smid  Molte).
Anders  Rasche  Clawes  Kok

Die  jütischen  und  niederdeutschen  Elemente  halten  sich  das  Gleichgewicht
  und  demgemäß  wird  auch  das  sprachliche  Verhältnis  gewesen  sein.

Holstoft,  wo  1352  die  Witwe  Elsebe  und  Clawes  Röth  genannt
  werden,  zählte  1463  an  bischöflichen  Lansten:
Johan  Gren  Hans  Teynmark  (1470  landesherrlich)
Marquard  Gren  Hinrik  Rike  Hinrik  Ranni,
wobei  die  beiden  Volksstämme  sich  fast  die  Wage  halten.  1672  treten
als  Hufner  auf:
Detlef  Gimm  (Crimm?)  Clauß  Lekeband  Hinrich  Ischel;

Johann  Steffen  Claaß  Stöks
und  die  Wurtsassen:
Hans  Hintz  Timm  Ohms  Jürgen  Bartelsen.

Die  Sprache  ist  damals  gewiß  niederdeutsch,  wenn  auch  noch  2
jütische  Namen  vorhanden  sind.
Symmerde  hat  1463  an  bischöflichen  Lansten:
Hinrik  Arnt  Peter  Wannik  Johan  Mule.
Marquard  Arnt  Hinrik  Bot

1470  sind  landesherrlich  Marquard  Arndes,  Pavel  Jan  und  Detleff
  Brun.  Es  zeigt  sich  demnach  keine  jütische  Spur;  der  Ort  erscheint