110  TDie  Jüten  und  die  Sachsen  in  der  Landschaft  zwischen  Schlel  und  Eider  und  in  der  Arensharde.

Hans  Smit  Jurgen  Neue  Marckert  Jurgen
Johan  Suer  Jurgen  Kuele  Laurens  Frame
Hinrik  Kuer  Johan  Ratken  Detlef  Moer,

neben  Jurgen  Benne  wird  dann  noch  Jurgen  Petersen  genannt;  1554
bleibt  der  Bestand  im  ganzen  derselbe;  unter  4  Wurtsassen  erscheint
jetzt  Laurens  Dene.

In  Lutke  Wittenzee  werden  genannt:

Marquart  Placne  Claus  Peter  (Petersen)  Hinrick  Plaene
Jurgen  Habui  Hans  Greue  Claus  Budde  (Wurt-Claus
  Snack  Jurgen  Buddi  (Budde)  sasse);

1554  tritt  an  die  Stelle  von  Claus  Peter  ein  Steffen  Kur.

Neben  der  Menge  der  Niederdeutschen  zeigen  sich  in  den  beiden
Dörfern  außer  einem  Dänen  jütische  Bestandtelle  mit  Olef,  2  Budde,
Petersen;  auch  ein  aus  Habui  zugezogener  kann  zu  ihnen  gerechnet
werden;  ein  Bestehen  der  jütischen  Mundart  unter  den  Niederdeutschen
  ist  aber  damit  nicht  nachweisbar.

3.  Bisticss  1351;  Bystenzee  1542,  am  gleichnamigen  See  belegen,
  j.  Dorf  Bistensee,  1554  mit  3  Hufen  und  einem  Wurtsitz.
Vergl.  Bistikesse  1224,  j,  Bissee  im  Kirchspiel  Brügge.  1542  hat
das  Dorf  2  Vollhufner  Henneke  Hasse  und  Jurgen  Wulk,  1  Halbhufner
  Hertich  Moller  und  1  Wurtsassen  Claus  Otto,  ohne  jegliche
fremde  Bestandteile;  statt  des  zweiten  Hufners  wird  in  anderer  Liste
Hans  Fincke  genannt.

4.  Buwinghe  1340;  Bunge  1542;  j.  Dorf  Holzbunge,  im
Gegensatz  zu  Heidbunge  im  Kirchspiel  Kropp  so  genannt.  Vergl.
Buynghe,  Bugingk  in  den  Kirchspielen  Hollingsted  und  Bergenhusen,  Osterbünge
  bei  Windbergen,  Buwingen  im  8.  Jahrhundert  am  Rhein,  alle  aus
mittelnd.  buwinge,  der  Bau,  das  Gebaute,  hier  Dorfanlage,  entstanden,
Die  Gründung  des  Dorfes  wird  mit  den  beiden  gleichnamigen  Nachbarorten
  ungefähr  gleichzeitig  und  auch  von  gleicher  Seite  und  Gegend
ausgegangen  sein.  Die  mir  vorliegende  Bruynsche  Flurkarte  vom  Jahre
1777  gibt  ein  bezeichnendes  Bild  von  der  Beschaffenheit  und  Einteilung
der  Feldmark  zur  Zeit  der  eben  noch  herrschenden  Feldgemeinschaft  und
bietet  zugleich  eine  Anzahl  Benennungen,  die  für  diese  Dorsschaft  bezeichnend
  sind:  -hagen  als  abgeschiedener  Bezirk  zeigt  sich  in  Imhagen