148  Die  Jüten  und  die  Sachsen  in  der  Landschaft  zwischen  Schlei  und  Elder  und  in  der  Arensharde.

Aus  dem  vergangenen  Dornebüll  kennen  1463  wir:

Diderik  Reyse  Peter  Detlefsen  Hans  Hase
Peter  Schutte  Wene  Johansen  Suten  Hans.
Henneke  Bolde  Peter  Volk
Johan  Aden  Clawes  Kerstenn  Wulff  Johan  Heket
Dederik  Volkleff  Clawes  Haze  Detleff  Peter;
aus  Zete  1463:
Peter  Volkleff,  flius  Clawes  Hinrik  Wene  Karl
Clawes  Volkleff  Peter  Krusingh  Johan  Vedders  Hans
Henneke  Peter  Henneke  Buge
Erp  Karl  Hans  Haze.

Junge  Clawes  Jorlete  Peter  Hasse
Peter  Bocholt  Jo.  Richen  Johans.

Die  Namen  zeigen  ein  ziemlich  anderes  Gepräge  als  die  in  den
vorher  betrachteten  Kirchspielen;  dabei  sind  sie  ebenso  niederdeutsch  mit
Namen  wie  Erp,  Hase,  Makc,  Wulf,  den  beliebten  Vornamen  Johan
Hans,  Clans,  Peter,  Henneke,  Detlef,  Volklef,  auch  Kersten  und
Diderick,  nur  statt  der  jütischen  hier  mit  wenigen  friesischen  Elementen
wie  Bolenßen,  Vedder  vermischt.  Zugleich  findet  sich  hier  eine  Reihe
Namensformen,  die  wir  bisher  nur  ganz  vereinzelt  in  Bennebek,
Owschlag  und  Norby  angetroffen  haben,  wie  Cruse  Joban,  Boyen
Peter,  Suten  Hans,  Johan  Vedders  Hans,  Jo.  Richen  Hans,  neben
zwei  Rufnamen  ohne  Vaternamen.  In  späteren  Urkunden  treten  diese
Bildungen  in  noch  weit  höherem  Maße  hervor,  wenngleich  auch  hier
zahlreich  nur  zwei  Vornamen  ohne  jegliches  Patronymikon  verzeichnet
werden.  Unter  47  Namen  in  Süderstapel  sind  im  Jahre  1542  nicht
weniger  als  46  in  dieser  Weise  geformt;  aus  ihnen  heben  wir  im
folgenden  die  bezeichnendsten  hervor:

Bolden  Wiben  Detlef  Johan  Peters  Hans
Johan  Dorns  Claus  Baren  Wolfs  Haus
Johan  Wimers  Laurens  Reyse  Johans  Karsten
Detlef  Eggerdes  Hans  Jehbe  Johans  beter

Johan  Peters  Wolf  Sunne  Peters  Hans