156  Die  Jüten  und  die  Sachsen  in  der  Landschaft  zwischen  Schlel  und  Eider  und  in  der  Arensharde.

fremde  Bildungen  hervor  zum  Zeichen,  daß  die  Bevölkerung  ähnlicher
Herkunft  ist  wie  in  Erfde,  von  den  friesischen  Gebieten  so  gut  wie
gar  nicht  beeinflußt  als  an  Fräzlät  grenzend.

Ahnliches  zeigt  sich  in  Wolt  1463:

Sirik  Vrowensen  Henneke  Tanke  Henneke  Vos
Drewes  Johanßen  Ghossik  Tede  Henneke  Pawel
Johan  Wake  Detlef  Mule  Johan  Mule
Johan  Bil  Moder  Bumpens  Sirik  Bil
Johan  Ralef  Hemmink  Henneke  Igeke
Henneke  Bars  Marquard  Held  Marquard  Bil.
JIohan  Bars  Johan  Jure

1509:  Wibe  Raleff,  Siuert  Ike  und  Dirik  Dirikessen.
Abgesehen  von  einigen  friesischen  Namen,  wozu  ohne  Zweifel  der
erste  und  die  beiden  letzten  zu  rechnen  sind,  zeigt  die  Bevölkerung  in
Woke,  Mule,  Bil,  Sirik,  die  auch  im  Ditmarschen  gebräuchlich  waren,
in  Dure,  Vos,  Bars,  Helt  keinen  wesentlichen  Unterschied  von  den
Ansiedlern  im  Osten;  abweichende  Namensformen  kommen  überhaupt
nicht  vor.  Nur  ein  wenig  verändertes  Bild  bietet  auch  ein  größeres
Verzeichnis  der  Bewohner  aus  dem  Jahre  1542:

Hans  Scharmer  Bockholt  Anneke  Tieden
Gotzock  Helt  Bars  Ricken  Peter  Duere

Claus  Schroeder  Jacob  Wake  Hans  Iloldens  frower
Henneke  Pawel  Hans  Diderick  Jurgen  Rode  Johan
Cruse  Greten  Claus  Sinert  Vos  Marquart  Bil
Alken  beter  Peter  Tiede  Barcherts  Claus
Wibes  Süster  Claus  Sirick  Johan  Mul

Hans  Vos  Johan  Pawel  Detlefs  Claus
Marquart  Goes  Hinrick  Gotzick  Johann  Dure
Tammes  Lesche  Henneke  Baer  Claus  Mulen  Sirick
Claus  Helt  Lütke  Claus  Helt  Tammes  Ralef
Claus  Wake  Ties  Claus  Junge  Hans  Mul.
Tammes  Helt  Junghe  lenneke

Peter  Rode  Johan  Henneke  Ike
Dieselben  Benennungen  Wake,  Bil,  Mule,  Helt,  Dure,  Vos  wiederholen
  sich  neben  dem  uns  bekannten  Sirick;  abweichende  Namenformen