176  Die  Jüten  und  die  Sachsen  in  der  Landschaft  zwischen  Schlei  und  Eider  und  in  der  Arensharde.

Hans  Reymer  Olef  Hintze  Jurgen  Ralefs
Laurens  Hintze  Mette  Didericks  Hans  Jensen  (Wurts.);
1554  werden  nur  9  Hufner  aufgezählt,  unter  ihnen  auch  ein  Friese
Martin  Aggi,  sonst  wiederholen  sich  die  meisten  vorgenannten  Namen.
Unter  den  Niederdeutschen  zeigen  sich  in  den  beiden  auf  -sen  sowie
in  dem  Vornamen  Olef  Spuren  eines  jütischen  Volkstums;  noch  1619
werden  Henneke  Lavrensen  und  Hans  Claussen  genannt.
Aus  Hollingsted  sind  1509  bekannt:
Johan  Bump  und  Peter  Bump;
1542  treten  auf:

Johan  Faget  Detlef  Follert  Claus  Pawel

Claus  Haggi  (Hagge)  Henneke  Borm  Tammes  Aggi

Jurgen  Aggi  Tammes  Bartelsen  Peter  Dirick

Hans  Barm  Laurens  Fedde  Gorries  Martensen
Peter  Korth  Peter  Aggi  Henneke  Laurens
Tammes  Fedde  Peter  Hennicksen  Jurgen  Haggi  (Hagge)
Claus  Jons  (Jens)  Johan  Marth  Claus  Schepperen,
Johan  Borm

im  ganzen  17  Hufner  und  5  Wurtsassen;  in  einem  anderen  gleichzeitigen
Verzeichnisse  werden  noch  genannt:  Jurgen  Hagge  und  Jurgen  Stagge.
Wie  in  Ellingsted  ist  auch  hier  schwerlich  in  den  drei  Namen  auf  Len
ein  Rest  eines  früheren  jütischen  Volkstums  anzuerkennen;  der  jütische
Bestandteil  kann  damals  ebensowenig  wie  die  friesische  Familie  Aggi
auf  die  Sprache  noch  Einfluß  geübt  haben.  Ubrigens  haben  die  genannten
  Familien  hier  einen  festen  Stand  gehabt;  sie  zeigen  sich  meist
1554  und  noch  hundert  Jahre  später  (1619)  in  Peter  Aggi,  Peter
Hencke  und  Rolf  Hennicksen,  Claus  Jon.ß,  Johan  Feddersen.  Dabei
treten  hier  ganz  vereinzelt  auch  Namensformen  wie  Tammes  Peter
Hans,  Jürgens  Hans,  Thammes  Hans  Peter,  Drewes  Hans  Friedrich
Drewsen  auf,  die  leisen  Einfluß  von  Stapelholm  her  verraten.

Die  junge  Gründung  Clove,  welche  um  das  Jahr  1700  ebenso
wie  Bünge  und  Büngerdamm,  Börm  und  Börmersee  nur  ein  bloßes
Katendorf  darstellte,  reicht  schon  nahe  an  die  Zeit  heran,  wo  auf  der
ausgedehnten  Feldmark  des  Dorfes  Ellingsted  1762  von  Einwanderern
aus  der  Pfalz  und  aus  Baden  die  Kolonie  Friedrichsfeld  angelegt