184  Tie  Julen  und  die  Sachsen  in  der  Landschaft  zwischen  Schlei  und  Eider  und  in  der  Arensharde.

Aus  Husbu  kennen  wir  aus  dem  Jahre  1407:
Marquard  Sterf  und  Peter  Puleman;

1542;  Jurgen  Reymer  Jochan  Bueter  Hans  Jensen
Jurgen  Poppe  (r.  Rueter)  Hans  Gotzick
Timme  Wilde  Frantz  Swentzen  Hans  Witbecker.

Noch  1664  zählte  das  Dorf  7  Vollhufner  und  2  Halbhufner
die  dem  Stand  von  1542  völlig  entsprechen  und  zum  Teil  dieselben
Familiennamen  tragen.  Sicher  sind  unter  ihnen  nur  zwei  jütische
neben  5  niederdeutschen  und  einem  friesischen.  Wie  unter  diesen  Umständen
  damals  d.  h.  in  der  ersten  Hälfte  des  16.  Jahrhunderts  hier
die  jütische  Mundart  noch  einen  festen  Stand  gehabt  haben  könne,  ist
nicht  abzusehen;  vielmehr  muß  seitdem  hier  das  Niederdeutsche  geherrscht
  haben,  wenn  nicht  ein  Wechsel  in  der  Bevölkerung  eingetreten
  ist.

Aus  Schubu  sind  bekannt  aus  dem  Jahre  1407:
Hinrick  Burchard  und  Henneke  Smit,

1509:  Michasell  Rutse  Hans  Tuxenn  Oleff  Clawessenn
Hinrick  Sirick  Hans  Ratke  Peter  Jensenn
Clawes  Nissenn  Gorghes  Ketelssen  Tammes  Obe
Hinrick  Knuth  Hinrick  Ratke  Peter  Negelssen.
Henneke  Raleff  Clawes  Tamssen

Unter  14  Hufnern  finden  sich  wenigstens  9  jütischen  Stammes
und  damit  ist  für  diese  Zeit  die  Vorherrschaft  des  Jütischen  hier  erwiesen;
  indes  zeigt  sich  später  ein  ziemlicher  Wechsel  in  der  Bevölkerung,
  der  auch  auf  die  Sprache  nicht  ohne  Einfluß  gewesen  sein  kann.
Aus  dem  Jahre  1542  kennen  wir:

Gorries  Greue  Hans  Ralefs  Peter  Knuth
Peter  Sirick  Hans  Nissen  Jurgen  Diderick
Ratke  Hansen  Peter  Haggi  (Hagge)  Jacob  Ruesse.

Nur  5  Familien  sind  geblieben,  und  Niederdeutsche  und  Jülen
halten  sich  fast  die  Wage.  Anders  steht  es  wieder  1639,  wo  als
Hufner  auftreten:

Peter  Kollund(früher  Hans  Jensen  Claus  Hagge

Asmus  Lassen)  Jurgen  Rostacker  Jürgen  Thieben