Die  Fragen
August  1914

Wie  dieser  Himmel  ist,  der  aschengrau,
voller  Regen,  niederhängt,

der  keinen  Blick  ins  lichte  Blau

mehr  will  gestatten,

so  liegen  die  Schatten

über  der  Seele,  die  nichts  denkt

als  die  großen  bebenden  Fragen:

Was  kommt  aus  künftigen  Tagen?  —
Wo  ragen  dereinst  des  Reiches  Marken?  —
Sind  wir  die  Starken?  —

Oder  wer  soll  mit  Kraft  und  Geist
Rünftig  die  Delt  erfüllen?  —

Wer  zerreißt

der  Zukunft  hüllen!