Ernste  Ulacht

Septembernacht.  Hinbreitet  kühl
der  Mond  sein  TCicht  auf  riesenhafte  Kähne;
dazwischen  fließen  Uebelsträhne,

bleigrau,  und  breites  Flutgewühl.

Im  Wogengang  ein  Ruder  knarrt;
die  Wasser  dröhnen  an  den  Booten.
Wir  denken  ohne  Wort  der  Toten,
die  heimatfern  im  Sand  verscharrt.

Uachtvögel  geistern  scheu  vorbei;

die  Dappeln  dunkeln  wie  Ippressen.
Wer  kann  der  Liebe  Schmerz  ermessen?
Wie  viele  Tausend  traf  das  Blei?

Die  Uacht  ist  ernst,  sie  übt  Gewalt.

WMir  wandern  über  weiße  DHlatten.

Wir  schreiten  durch  die  schwarzen  Schatten.
Ein  schweres  Mindgeräusch  verhallt.

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