Die  Ode

Die  Mauer  bleicht,  an  die  kein  Wasser  schäumt.
Im  Ufersande  haften  Schiffsgefäße.

Wie  wenn  Zerstörung  langsam  sie  zerfräße,
zerfällt  die  Fassung,  die  den  Strom  besäumt.

Wie  Wälderreste  recken  sich  die  Pfähle

aus  Unrat  auf  und  gelben  Uferschlammen.
Die  Wasser  sinken  tief  ins  Bett  zusammen;
Derwesungshauch  durchwandert  die  Kanäle.

Ein  Wrack  erscheint,  ein  schwarzes  GEeisterboot.
Ein  Jurchtgeheimnis  hindert  unser  Schreiten.
Don  Grund  und  Blößen  glotzen  häßlichkeiten
mit  Kugen,  die  sind  weit  und  tot.

Der  Morgen  trägt  ein  dunkles  Wolkenblut.
Der  Sturm  fährt  fort,  die  Masser  wegzufegen.
Die  Schiffe  schleichen  hin  auf  schmalen  Wegen.
Die  Leere  gähnt,  und  leise  dröhnt  die  Ilut.