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Getrost

Sie  schmücken  noch  den  Helm  mit  Rosen
und  wissen  wohl,  was  scheiden  heißt;

sie  folgen  noch  den  Schicksalslosen

mit  ungebeugtem  Kämpfergeist;

noch  trotzt  der  Treue  starkes  Wesen,

das  aller  Feinde  Ueid  erbost:

du  Dolk,  zur  Drüfung  auserlesen,

halt  an  die  Uräne,  sei  getrost!

Uoch  dröhnt  der  Marsch,  die  Lüfte  lauschen,
die  Mannschaft  schreitet  mit  Gewalt;

es  rauscht  wie  Kdlerflügelrauschen

aus  jedem  Critte,  der  verhallt;

und  rechts  und  links  in  bunter  Wolke
gibt  heitre  LCiebe  das  Geleit:

noch  flammt  die  Kraft  im  deutschen  Dolke
und  löscht  nicht  aus  in  LCeid  und  Seit.

Fahrt  wohl,  fahrt  wohl!  Die  Cieder  brausen,
die  Tücher  winken  hoffnungstill.

Und  rasch  erwacht  das  Rädersausen,

und  durch  die  balle  tönt  es  schrill.

Die  Dämpfe  wirbeln  und  zerstauben;

der  Jug  enteilt,  der  Lärm  vertost.

Sie  ziehn  mit  Gott,  in  festem  Glauben.  —
Du  Dolk  der  Treue,  sei  getrost!