Brot

Dem  Krmen  selbst  in  seiner  dunklen  Not
weißt  du  das  Mahl  mit  Süße  zu  bereiten.
Wie  tausendfach  erklang  der  Uame  Brot
in  unsern  Tagen  und  zu  allen  Seiten!

Geheiligt  ist  dein  Stoff  durch  seinen  Wert.
Wer  ihn  vergeudet,  ist  der  Schuld  verfallen;
wer  ihn  uns  rauben  will,  den  schlägt  das  Schwert.
Drum  hüte,  habgier,  deine  Räuberkrallen!

Des  Kornes  Duft,  wie  er  vom  cher  quillt,
wenn  wir  des  Sommers  reife  Felder  grüßen,
lebt  auf  im  Brot  —  Kraftstrom  vom  heimgefild.
Wer  ihn  uns  neidet  —  oh,  der  soll  es  büßen!