Totenandacht

Scheiden  ist  ein  tiefes  Wort.
Deine  Kugen  sah  ich  weinen,
als  du  Abschied  nehmend  dort
standest  mit  den  Deinen.

Tränen  sind  nicht  UMannesart,

doch  mein  berz  war  wie  zerschnitten,
da  wir  auf  der  schnellen  Fahrt

in  die  JFerne  glitten.

Einmal  noch  sah  ich  hinaus.

Letzter  Gruß  und  letzter  Segen.
Dann  verschwand  das  Bahnhofshaus
hinter  schwarzen  Waldgehegen.

Keiner  fand  im  Seitenfluß
wieder  je  den  Weg  zum  andern.
Meiner  Ciebe  Sehnsucht  muß
heute  zu  den  Toten  wandern.

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