Deutschland

Don  meinem  Fenster  aus  seh  ich  den  Strom

langsam  vorübergleiten,

seltsam  gedehnt,  bleifarben  wie  der  Dom

und  alle  HDeiten.

Im  Cand  ist  herbst,  die  stillen  Farbenbrände

der  Wälder  sind  erloschen  bald;

die  Uebel  geisten  bleich  und  Balt;

einsam  liegt  das  Gelände.

Schon  Uinterdunkel  webt  den  Traum

um  alle  Städte,  alle  Dörfer  leise.

Kein  heitrer  Gruß,  o  Strom,  auf  deiner  Reise

erreichte  je  wohl  deinen  Saum!

Und  doch  ist  mir,  als  trügest  du

heimlich  herbei,  was  mich  mit  Elück  erfüllt,

was  mir  ein  heiliges  enthüllt,

mit  jedem  Bliche,  immerzu.

Ein  Heimweh  schwebt,  das  mehr  als  sonst  bedeutet,.


das  führt  zurüch  mich  tief  den  langen  Lauf.

Mein  Daterland,  mein  Deutschland  läutet

aus  jedem  Wogenklang  herauf.