Das  CLeid

Bis  in  die  Träume  der  Uacht

verfolgt  uns  die  Angst  und  will  die  Tatzen  strecken.
In  tausend  Bildern  sind  die  Schrecken

des  Krieges  gedacht.

Kber  des  beistes  Schaffen

vergeht  vor  den  Greueln  der  ewigen  Schlacht,
wo  die  Dölker  ihr  Letztes  zusammenraffen.
Regimenterweis  schreiten  die  Toten  nieder;
Kasvögel  breiten  ihr  Gefieder

über  faulende  Menschenleiber;

Uotwehr  und  haß  sind  die  häßlichen  Treiber:
der  bleiche  Mahnsinn,  blutbesprengt,

mordet  und  sennt

Um  Freunde,  Däter,  Brüder  und  Söhne
trauert  der  Gram,  kriecht  das  Sorgengestöhne
daheim  durch  die  brausende  Stunde;

in  Uächten  und  Tagen

flackern  die  heiligen  Fragen,

hungert  die  Ciebe  nach  CLebenskunde  .  ..

Kuf  die  häupter  legt  die  Geduld

ihre  milden  hände.  —

Wir  fragen  nicht  nach  der  Schuld

der  Todesfrucht  und  Serstörungsbrände;

wir  wissen,  verfangen  und  festgerannt

hat  sich  die  schnaubende  Dölkerwut;

sie  watet  in  Unrat  und  Menschenblut;

kein  Ruf  kann  sie  zähmen  und  kein  Derstand.
Wir  wissen  —  oh  eherne  (raurigkeit,
ohnmächtiges  Erkennen!

Wir  wissen  und  können  hein  Mittel  nennen,
das  ist  das  Ceid!

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