Geschichte.

Ueig  hin  dein  Ohr,  in  Zeitentiefen  braust
Gewalt  durch  Land  und  Dölkerstätten

Die  Knechtschaft  schleudert  klirrend  ihre  Ketten;
berniederfährt  das  Schwert  in  fester  Jaust
Und  berrscherwahn  zertritt  die  Geistessaat,

die  aus  Jahrhunderten  heraufgediehen.

Die  Nacktheit  blutet  vor  ihm  auf  den  Knien.
Des  Ruhmes  Mantel  hängt  um  seine  Tat
Kus  Dunkelheit  tritt  eine  dunkle  Macht,

die  rüstet  sich  mit  Hanzerkleid  und  haube
In  ihres  Irrtums  finstrer  Uacht

erheischen  Opfer  Glaube  und  Kberglaube
Kufblühen  froh  der  Ciebe  Lichtgedanken,

doch  ist  kein  heil,  das  Recht  und  Schutz  verbürgt.
Die  alte  Gier  strecht  ihre  Tigerpranken
feindselig  aus  nach  fremdem  Glück  und  würgt
Endloser  Schrechnis  wechselnde  Gesichte
erfüllen  alle  Seit.

Kuf  einer  Blutspur  schreitet  die  Geschichte
durch  eine  Ewigbeit.