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Aber,  aber,  es  werden  sich  die  Geister  erheben  und  die
Menschen  zuschanden  richten,  Elsaß-Lothringen  den  Elsaß-Lothringern.
  Und  Sie  werden  es  nicht  aufhalten  können
durch  Ihre  antireichsländischen  Sittenpredigten.  Ist  es
Sache  eines  Priesters,  sich  der  Ungerechtigkeit  zur  Verfügung
  zu  stellen,  ein  Land  zu  bevormunden,  wer  hat  Sie
hingeschickt,  solche  Aposteldienste  zu  verrichten,  wer  hat  Sie
beauftragt,  Sprachverhältnisse  aus  unserem  Land  hinüberzutragen
  und  zu  kritisieren,  um  sich  einen  Namen  zu  machen?
Fürwahr,  Gott  gebe  es,  daß  Ihre  Worte  kein  Gehör  finden
und  vernichten,  was  große  Männer  in  jahrelanger  großer
Mühe  und  Arbeit  errungen  und  soweit  gebracht  haben,  ein
Hoch  diesen  Männern,  daß  es  bei  unserem  lieben  im  ganzen
Land  hochverehrten  Herrn  Blumcuthal  im  Zimmer  in  jener
wasigen  Höhe  poltere.  Weit  aus  der  Heimat  werden  wir
wirken,  im  Geheimen  werden  wir  schaffen,  nicht  auf  Kongresse
werden  wir  ziehen,  aber  unser  liebes  Elsaß  miöge  blühen  und
gedeihen,  auch  ohne  Ihren  Segen,  den  Sie  am  Sountag  in
Ihrem  Gebete  für  unser  Elsaß-Lothringen  sprechen.  Sprechen
Sie  denn  diese  Worte  nur,  weil  sie  im  Buch  stchen?  O  Welt,
o  Welt,  wie  warst  du  einst!!!  Und  Sie  hätten  gewiß  in
Ihrer  Gemeinde  genug  gut  zu  machen,  warmn  in  der
Ferne  schweisen?  Alle  Hoffnung  setzen  wir  auf  unser  Oberhaupt,
  den  Deutschen  Kaiser  und  König,  der  von  Gerechtigkeitssinn
  beseelt  ist  und  bitten  Gott,  daß  er  ums  noch  lange  Jahre
erhalten  bleibt;  und  der  Herr  wird  ihm  sein  Herz  richten,  daß
er  uns  nicht  vergißt.  Aber  Sie,  Herr  Pfarrer,  leben  Sie  wohl
und  grüßen  Sie  bitte  Waldhambach  und  lassen  Sie  uns  Elsaß-Lothringer
  unseren  Weg  schreiten.  Ich  glaube  kanm,  daß
man  gerade  auf  Sie  reflektiert,  und  zum  Schluß  empfehle  ich
Ihnen  die  Toussaint-Langenscheidtsche  Konversation  für
Französisch.  Meinen  Sallütl!!"“

Ich  fühle  mich  gedrungen,  dem  mir  leider  unbekannten
Schreiber  dieser  Zeilen  zwar  nicht  für  seine  Anerkennung  im
ersten  Absatz,  aber  umsomehr  für  die  das  ganze  so  erquicklich
durchweheude  Liebe  zu  dem  mir  ebenso  lieben  Heimatland
Elsaß-Lothringen  und  für  sein  Vertrauen  zu  unsenn  Oberhaupt
  meinen  Dauk  auszusprechen.  Schade,  daß  ich  nicht  die
Freude  hatte,  ihm  dies  mündlich  sagen  zu  können  und  mich
über  seine  tieferen  Gründe,  warum  das  Blühen  und  Gedeihen
unseres  lieben  engeren  Vaterlandes  von  der  Verwirklichung
der  politischen  Ziele  Blumenthals  und  Wetterles  abhängt,
belehren  zu  lassen.  Ist  Elsaß-Lothringen  etwa  vor  1870  sich
selbst  überlassen  gewesen?  Gab  es  damals  für  einen  Ruf,
„Elsaß  den  Elsässern“  irgendwelchen  Raum?  Hat  irgend