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sengend  das  alberne  Belenntnis  der  letzten  verbi  enen
Verfechter  einer  unwahren  Behauptung.  Daher  ihre

Doch  diese  wissen  ja  nicht  einmal,  was  sie  55
unkundig  der  deutschen  Sprache,  gründlch  unwissend  in
deutscher  Geschichte,  beinahe  ebenso  in  französischer,  behandeln
  sie  den  Stoff  als  allerhöchste  Schiedsrichter:
welch  Gaukelspiel!  Das  fühlen  sie  auch  ein  wenig  seldst,
daher  noch  ärgere  Wut!

Es  sind  Häuflein  kleiner,  aber  sehr  hochmütiger  Seelen,
die  gar  viel  auf  der  Bildfläche  gelten  wollen.  Da  sie  der
Sprache  nicht  mächtig  sind  und  ihr  Wissen  sie  im  Stiche
läßt,  so  arbeiten  sie  auf  Welsch;  es  kann  halt  einer  nur
jeilbieten,  was  er  hat.  So  tischen  sie  sich  gegenseitig  ihre
Etzeugnisse  auf,  entzückt  vom  harmlosen  Beffallsgeklatsch
armer  Papageien.

Ich  schreibe  Ihnen  dies,  da  ich  vermute,  daß  Sie
sich  über  die  Aufsätze  im  Expreß  kränken").  Es  drang
mich,  Ihnen  zu  beteuern,  daß  jene  Artikel  ganz  und  gar
nicht  die  Stimmung  hier  im  Oberland  wiedergeben.

Sehr  vereinzelt  und  wenig  zahlreich  stehen  die
Sippchen,  allwo  über  dergleichen  gefrohlockt  wird;  diesem

verwelschten  Geschlecht  hängen  die  deutschen  Trauben  viel
zu  hoch,  deswegen  die  Schmähungen  jener  kläglichen  Reinecke.

Mein  Alter  erlaubt  mir,  das  Zeugnis  abzulegen,  daß
die  Bäter  und  Großväter  dieser  Kämpen  mit  gerührtem
Herzen  sich  zu  deutschem  Geist  und  Wort  bekannten.  Wenn
die  Enkel  sich  nun  erkühnen  zu  behaupten,  deutscher  Sinn
und  Liebe  zur  deutschen  Sprache  bedeute  bei  einem  Elsässer,
seine  guten  alten  Eltern  verleugnen,  so  beweist  das  nur
ihren  eigenen  krankhaften  Geisteszustand.

Und  darum  töne  nur  weiter  fort  die  Stimme  der
allemannisch-fränkischen  Nachtigallen,  ihre  Weisen  können
Ihnen  nur  zur  Ehre  gereichen.

(Elsässischer  Mundartdichter,  der  nur  den  Expreß  gelesen
hatte  und  meinen  Vortrag  noch  nicht  kannte).

Die  im  2.  und  4.  dieser  Briefe  memem  angeblichen
Mut  gezollte  Anerkennung  muß  ich  leider  um  der  Wahrheit
willen  dankend  ablehnen.  Das  Lob  kommt  meinen  Freunden
zu,  die  wie  ich  zur  Erkenntnis  gekommen  sind,  daß  die  elsässische
suchesater  in  erster  und  zweiter  unddritt
frage  ist  —  auch  die  Straßburger  Zeitung  vom  18.  Herbstmonar
d.  J.  erkennt  dies  in  ihrem  Leitaufsatz  „Eine  törichte  Resolution“

)Ich  kannte  sie  beim  Empfang  dieses  Briefes  noch  n
Meine  Betrübnis  mag  der  Leser  dem  folgenden  Abschnitt  s