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ausdrücklich  an  —  und  doch  um  der  befürchteten  „Konträrsuggestionen“
  willen  vor  dem  Einspruch  gegen  den  geplanten
Bundesstaat  zurückschrecken.  Ich  habe  auf  dem  Titelblatt  mit
Absicht  neben  der  Ubersetzung  von  „national“  das  Fremdwort
„kulturell“  verwandt.  Das  Wort  „völkisch“  brauchen  unsere
Elsässer  nicht  zu  verstehen?),  das  wendet  sich  an  die,  die  es  verstehen,
  dagegen  das  andere  muß  unbedingt  dem  Zustand
ihres  Sprachzentrums  entsprechen,  denn  das  geht  vor  allen
Dingen  sie  an.  Nun  kommt  das  Wort  „Kultur“  voin  lateinischen
  Zeitwort  „colere“  d.  i.  Acker-  oder  Gartenbau  treiben;
„Cultura“  bedeutet  somit  zimächst  Acker-  oder  Gartenbau.
Nun  meine  ich,  das  Deutsche  Reich  wäre  ein  sehr  leichtsinniger
Gartenbesitzer,  wenn  es  durch  Preisgabe  des  elsässischen  Bildungswesens
  an  die  Bildungsschwindler  den  Bock  zum  Gärtner
machen  würde.  Zur  rosigen  Hoffnung  aber,  daß  sich  nun  die
Böcke  in  dem  ihrer  Obhut  und  Fürsorge  großmütig  anvertrauten
Garten  als  auständige  Gärtner  benehmen  und  ihre  bisherige
Bildung  verleugnen  würden,  dazu  gehört  meines  Erachtens
ein  unendlich  größerer  Mut  als  zum  verzweifelten  Entschluß,
den  Gartenbesitzer  auf  die  Tragweite  der  an  ihn  von  den
Böcken  gestellten  Forderumg  aufmerksam  zu  machen.

Wenn  eimmnal  die  echten  Elsässer  aus  ihrem  Winterschlaf
  erwacht  sind  und  im  hellen  Tageslicht  die  Böcke
als  solche  erkannt  haben  und  demgemäß  erbitterte,  schonungslose
  Treibjagd  auf  sie  eröffnen,  dann  werde  auch  ich  von
dem  bisherigen  plumpen  Wächter  des  Gartens,  der  mit
seinen  Kommisstiefeln  manchezs  wertvolle,  in  seiner  Heimat
unbekannte  deutsche  Gewächslein  des  Elsasses,  statt  Setzlinge
oder  Samen  davon  heim  zu  schicken,  unachtsam  zu  Boden
getreten  hat,  sagen:  „Der  Mohr  hat  seine  Schuldigkeit  getan;
  der  Mohr  kann  gehn.“  Einstweilen  kann  er  aber  ohne
Schaden  für  den  Garten  noch  nicht  gehen,  sintemal  und
alldieweil  die  von  der  Natur  berufenen  Jäger  leider  noch
schlafen,  betäubt  von  dem  bezaubernden  Bildungsgeruch  der
Böcke.  Unterdessen  streichelt  sie  der  Wächter  mit  den  Kommisstiefeln
  als  Mitglied  des  Tierschutzvereins  noch  sanft,  wenn
sie  ihre  Köpfe  durch  den  mit  ihren  Hörnern  frech  durchbohrten
  morschen  Gartenzann  strecken  und  den  innern  Rand
des  Gartens  abweiden,  im  guten  Glauben,  diese  Böcke  seien
eben  seine  schutzbefohlenen  Elsässer.  Dieser  Glaube  ist  ihm
auch  zu  verzeihen,  wenn  man  bedeukt,  wie  selbstbewußt  sich
diese  Böcke  auf  die  Hinterbeine  stellen  und  welche  Ehr-Einer

  (Glev  u#ir:  Ich  habe  gehört,  Du  willst  in  Wiesbaden
über  das  elsässische  Bevölkerungsproblem  sprechen;  na,  das  kann
Kut  werden!“

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