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Aus  Straßburg  übersendet  uns  ein  Mitarbeiter  solgende
„Elsässische  Aforismen“:

Die  Sprachenfanatiker  in  Greuzgebieten  sind  immer
diejenigen,  die  nur  eine  Sprache  beherrschen.  Beweis:  der
Kaufmann  gehört  selten  dazu,  der  Beamte  fast  immer.

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Das  Elsaß  ist  schon  soweit  germanisiert,  daß  es  für
eine  Schande  gilt,  nicht  zur  Hoftafel  geladen  zu  werden.
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Ein  Accent  aigu  auf  einer  elsässischen  Visitenkarte  ist
soviel  wie  das  „L.  d.  R.“  auf  einer  deutschen.
"6%  [Vgl.  S.  36  Z.  27.1

Wenn  man  die  Münze  der  Vaterlandsliebe  in  Zwangskurs
  setzt,  so  gibt  man  zu,  daß  sie  ihren  Metallwert  verloren
  hat.  *  -

Es  ist  gut,  daß  gelegentlich  auch  einmal  das  Fleisch
über  den  Geist  triumfiert:  die  Mischheiraten  werden  allem
lbel  ein  Ende  machen.  (Val.  S.  14  Z.  1—31.

Die  Kirchhöfe  in  Elsaß-Lothringen  sind  fast  die
eluhigen  Stätten,  auf  denen  das  politische  Leben
lüht.

IV.  Stimmen  von  Gelehrten  über  die  Sprachenfrage.
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Der  belunnte  Nakurforscer  Karl  Vogt  schrieb  in
seinen  „Inysiologischen  Briefen  für  Gebildete  aller  Stände“
(2.  Aufl.  1854):

Die  Sprache  ist  das  unmittelbare  Erzeugnis  des  schöpferischen
  Geistes  eines  Volkes;  sie  steht  im  engsten  Zusammenhaug
  mit  der  Art  seines  Denkens;  und  wie  der  Einzelne,  je
nach  der  Eigentümlichkeit  seiner  ganzen  Individualität,  sich  in
dieser  oder  jener  Art  auszudrücken  pflegt,  je  nachdem  seine
Geistesbildung  eine  bestimmte  Richtung  hat,  so  drückt  sich
auch  der  Charakter  und  die  Fortbildung  eines  Volkes  wesentlich
in  den  eigentümlichen  Zügen  und  dem  Fortschritt  seiner  Sprache
aus.  Diejenigen  Völker  aber  sind  unabweislich  zur  geistigen
Unfruchtbarkeit  verdammt,  bei  denen  eine  fremde  Sprache
sich  auf  eine  verschiedene  Nationalität  gepfropft  hat,  bei
welchen  Charakter  und  Bildung  im  wesentlichen  in  Widerspruch
mit  ihrer  Sprache  stehen.  Erst  wenn  der  Widerspruch  sich  in
einem  Mischmasch  gelöst  hat,  erst  dann  kann  wieder  eine  eigentümliche
  Richtung  entstehen.  Wir  sehen  dieses  deutlich  in