Und  endlich:  Ist  es  denn  nicht  echt  deutsch,  franzö

zu  reden?  Sollen  wir  Elsässer  denn  die  deutschesten

Deutschen  sein?  15)  Ich  weiß,  daß  es  Fanatiker  gibt,
die  das  verlangen,  aber  der  gewöhn  iche  Sterbliche  fragt
sich  doch,  warum  in  den  führenden  Kreisen,  an  den  deutschen
Höfen  etwa,  die  franzssische  Sprache  ein  so  weitgehendes
Bürgerrecht  hat,  wenn  es  doch  die  deutsche  Kultur
schädigt?!#)  Es  gibt  keinen  Deutschen,  das  darf  ich  wohl
aussprechen,  der  nicht  stolz  darauf  ist,  wenn  er  eine  fremde
Sprache  sprechen  kann,  auch  die  französische.  Dann  darf
man  es  aber  auch  dem  E  sässer  zugute  halten,  wenn  er
diese  Kenntnis  nicht  ängstlich  verbirgt.  Ein  Beispiel  möchte
ich  da  anführen.  Vor  einigen  Jahren  ist  ein  Roman  erschienen
“  *  der  über  das  elsässische  alturbroblen.

2  eigene  “  Bildung  und  Kultur,  ·#  i

—W1  as  Deutscheste  an  dem  ain  #)

e  Gegner  werden  nun  sagen:  „Das  gehäört  alles
nicht  zur  Sache!  Wir  behaupten  nur,  daß  durch  zweisprachige
  Erziehung  des  Einzelnen  die  Persönlich  eit  und
durch  zweisprachige  Erziehung  des  Volkes  die  Einheit  der

und  Sueder  ist  das  Welscheln  eine  Tugend  oder  eine  Undas

  letzt  ¾  an  t  ei  w
sG  —  Ldas  #s  R  *4  6  “#  8  a

e  sind  und  W—  Kulturträger  *□
wesen.  JIue  Beruf  ist  Repcsen  on;  —  fremde
Sprachen.  Also  *  Iä  an  2  lück  nicht  alle
zu  dieser  Aufgabe  b

1  —  daß  man  eine  durch  unsere  undeutschen
Schulen  ergeugte  Stwäche“  eben  ais,  etwas  besonders  „Deutsches“
bezeichnen  darf.  Bikar  hat  sie  aber  nicht  einmal  sicher.
Denn,  um  das  —  Französisch  verspotten  zu  können,  muß
man  doch  notgedrungen  über  das  richtige  Französiich  etwas  wissen!
Ewart  hat  in  dem  Vuch  den  elsclingen  die  in  ihren  Augen  denkbar
  größte  Schmach  angetan,  er  hat  einen  ihrer  Pfarrer  bei  einer
z8  K  chen  Gründen  frangösisch  gehaltenen  Grabrede  stecken

iben  lassen!  Mit  dem  Kulturproblem  hat  das  Buch  nichts  zu  tun.