125  —
4.  Ältere  Stimmen.
2—

2  Detschlaug,  du  mein  Mutterland,
n  Gott  mir  auserloren!
Als  aken  fiel,  als  alles  schwand.
ward  ich  dir  einst  verloren!
D  hab  ich  stets  dich.  La  Land,  geliebt,
ald  i3  di  immer  l
nt,  was  95  betrübt,
soll  Sioemn.  betri
Von  äußerm  Glanz  “  —  berückt,
verlengnen  dich  die  Brüder.
Ein  Bastardvolk,  das  nichts  beglückt.
ohn'  frommen  Sinn  und  Lieder!
Doch  naht  die  Jeit,  es  kommt  die  Stund“,
wo  „Lied  vom  Vaterlande“
du  tönen  wirst  von  Mund  din  Mund.
zu  unseres  Feindes  Schand
Was  ist  des  Deuts  n  *  „n
sie  werden's  alle  sehe
dort  muß  tweit  weg  de  welsche  Tand
vor  deutschem  Freiheitswehen.
Vom  Nheinland  her,  de  Echwarzwals  Höhn
stoßt  ihr  zu  uns,  ihr  Bri
wenn  hoch  die  giene  wehn,
Gehört  ums  Elsaß  wied
Mülhyausen,  im  Herbst  1852.
Martin  Hartman
(aus  dem  bekannten  wesen  hsnen  als  Siudent).

hunderts“  darüber  nene  Gesichtspunkte.  Wir  fragen  nicht:  „Welche
Nulur  ist  nachäffenswerter,  die  demsche  oder  die  französische?“
Wir  wollen  überhaupt  nicht  nachäfsen;  das  überlassen  wir
denen,  die  keines  höhern  Gesichtspunktes  Kdn  sind.  als  irgend
jemandes  Asse  zu  sein.  Für  uns  lamet  die  Frage:  „An  welcher
Kultur  können  wir  vermöge  unseres  angestammten  Voikstums  am
ersolgreichsten  mitarbeiten?  Welche  der  beiden  Kulturen  hat  den
besten  Raum  für  die  Bausteine  ans  dem  echten.  unverfälschten
Elsaß,  dem  Volkstmi  unserer  Väter,  die  wir  bringen  wollen?“
Wir  wollen  das  Preußentum  ebensowenig  nachäffen  als  das
Franzosentum,  für  dessen  Nachäffung  wir  euch  verachten.  Und
wenn  das  Elsaß  nach  allseitiger  Präfung  wertvolle  Errungenschaften
  aus  srunzösischer  Zeit  feststellt  Eewa  gewisse  Gebiete  der
Kunst),  daun  fällt  es  uns  nicht  ein,  diese  zu  verwerfen.  Zu  den
für  ung  brauchbaren  Uberbleibseln  gehört  aber  unter  keinen  Umständen
  die  französische  Sprache,  auch  dann  nicht,  wenn  statt
von  Frasenhelden  und  Bildungsweibern  uns  embfohleu  zu  sein  das
Urteil  unparteiischer,  nüchte  erner.  eimster  Sprachlwissenschaft  für  sich
hätte,  was  durchaus  nicht  der  Fall  ist.  Dem  diese  Sprache
ist  für  uns,  wenn  wir  die  deutsche  um  ihrctwillen  vernachlässigen.
eine  Scheidewand  gegen  die  Volksteile,  zu  denen  wir  von  naturund
  blutswegen  gehören,  und  in  deren  Verbindung  wir  leistungsfühig
  sind;  und  wenn  wir  das  Deutsche  daneben  ebenso  pflegen,
eine  Belasumg  imseres  Geistes.  dic  jeden  höhern  Flug  hemmt  und
uns  zu  toten  Brücken  crniedrigt.