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Diejenigen  der  begüterten  Schichten  der  Bevöllerung,
die  sich  aller  Ehre  und  besonders  der  Führung  behaglich
und  unumschränkt  ersreuten,  sahen  sich  durch  die  Rüdkehr
zum  Stammlande  in  Staats-  und  Gemeindewesen  ausgeschaltet
  und  überflügelt.  Daher  unversöhnlicher  Haß  infolge
  des  Sturzes  aus  ihrer  tonangebenden  Rolle,  eines
Sturzes,  daran  sie  diuch  ihren  unsozialen  Stolz  selbst
schuld  waren,  da  sie  durch  ihren  Ubergang  zu  franzäsischer
Art  und  Sprache  deutschem  Geist  und  Wort  entsremdet
wurden  und  darum  in  den  neuen  Verhältnissen  zu  untauglichen
  Krüppeln  herabsanken.

Wie  gemütlich  lebte  sichz  in  welschen  Zeiten!  Es  genügte
  durch  Ignorieren  des  Deutschen  mit  fremdem  Geplauder
  sich  vornehm  vom  Volle  abzuheben;  vom  Volk,
das  man  ebenso  verachtete,  wie  die  Scholle,  darauf  es  sich
abmühte.  Deun  hälte  man  die  Heimat  geliebt,  so  hätte
man  auch  ihre  Geschichte  gelernt.  Aber  Geschichte  umd
Gründlichkeit  brauchte  man  nicht;  mit  Geld  und  schönen
Frasen  kam  man  in  allen  Fächern  herrlich  durch.  Ez  gibt
heute  noch  unzählig  Viele  im  Land,  die  alles  Erhes
lauben,  daß  Frankreich  seit  Adams  Zeiten  dieselben
Krenzen  inne  hatte  wie  1870,  ohne  eine  Ahnung,  wie  der
welsche  Staat  auf  Kosten  der  Nachbarn  sich  unverschänt
herausgegaunert  hat  zum  Umfang,  den  er  vor  dem  Krieg
aufwies,  mittels  allerhand  räuberischen  Schwindels,  und
gerade  im  Elsaß  am  meisten.

Vor  mit  solcher  Unwissenheit  Gewappneten  ist  eine
Beweisführung  sehr  schwer  zu  führen.  Wenn  man  sie  versucht,
  so  bekommt  man  Erstaunliches  zu  hören.  Man  sagt
etwa:  „Das  Elsaß  ist  aber  doch  unleugbar  deutsch  von
Ursprung  und  spricht  deutsch.“  Antwort  in  heiligster  Entrüstung:
  „Das  Elsaß,  das  sind  wir  (die  Vornehmen  wohl
verstanden)  und  wir  reden  französisch  und  sind  sranzösisch:
und  wer  das  Gegenteil  behauptet,  der  ist  ein  elender
Tropf  und  ekler  Abtrünniger!!“  Solchen  Leuten  gegen-Üüber
  hört  natürlich  alles  auf.

Unter  diesen  Leuten  gibt  es  welche,  die  zuhause  Tagebücher
  von  Ahnen  und  Urahnen  licgen  haben,  welche  treuherzig
  und  mit  schlichter  Hand  in  schlichtem  Deutsch  bezeugen,
  daß  sie  in  innigster  Liebe  zu  Volk  und  Sprache
gelebt  haben  und  gestorben  sind.

Möchten  doch  die  aufrichtigen  Landeskinder,  die  diese
Leute  noch  zu  entllasten  suchen,  sie  doch  endlich  durchblicken
und  nach  ihrem  Wert  würdigen.  Sie  sind  zugleich  Früchte
und  Samen  von  Bildungsschwindel.