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getheilt.  Ob  von  den  letztern  die  sogenannten  dienenden
Brüder  unterschieden  waren,  laͤßt  sich  nicht  zuverlaͤßig  sagen.
Der  Knappe  war  der  dienende  Bruder  für  jeden  einzelnen
Ritter,  so  wie  die,  die  dienende  Brüder  überbaupt  hießen,
dem  ganzen  Orden  in  Ordensangelegenheiten  dienen  mußten.
Man  hat  in  neuern  Zeiten  eine  andere  Eintheilung  hervorgesucht,
  und  sie  mit  grober  historischer  Unkunde  für  die  wichtigere
  gehalten.  Man  hat  behauptet,  sie  härten  sich  in  Templarii
  clerici  und  Templarii  equites  getheilt.  Es  hat  Tempelherren
  Clerici  gegeben,  aber  man  verbindet  gemeiniglich
damit  den  Wahn:  die  Clerici  seyen  vornehmer  als  die  Equites
gewesen.  Die  ganze  Entstehung  der  Templarii  clerici  war
diese:  In  den  ersten  Zeiten  hatten  sie  in  ihren  Häusern  bald
aus  diesem,  bald  aus  jenem  Orden  einen  Geistlichen,  baufig
einen  Weltgeistlichen,  bei  sich.  Dieß  gab  Unbequemlichkeiten.
Sie  hatten  oft  zu  beichten;  und  wenn  der,  dem  sie  beichteten,
  nicht  so  weit  im  Interesse  des  Ordens  war,  daß  er  unaufldslich
  daran  gebunden  war,  konnte  dieß  nachtheilige  Folgen
  haben.  Das  Privilegium  bekamen  sie  endlich  auch  vom
Pabst,  daß  ein  Ordensgeistlicher  oder  Weltgeililicher,  der
Parochus  in  einem  Tempelhofe  war,  nicht  bei  einer  andern
Parochie  sollte  ankommen  können;  vielmehr,  damit  der  Orden
seiner  versichert  seyn  könne,  sollte  er  dem  Großmeister  Gehorsam,
  wie  der  Ritter,  schwören,  eine  eigene  Urkunde  aufsetzen,
und  diese  statt  des  Eides  auf  den  Altar  legen.  Dann  wurde
vorgeschrieben,  weil  man  schon  damals  den  Mißbrauch  beim
Johanniterritter-Orden  sah:  jeder  Ritter  durfte  nur  drei
Pferde  und  einen  Knappen  haben.  Die  Vorschrift  hatte  den
Zweck,  den  Lurus  einzuschränken.  Dann  wurde  wahrscheinlich
gleich  beim  ersten  Ursprung  des  Ordens  demselben  eine  völlig
monarchische  Einrichtung  gegeben.  Auch  das  paßt  ganz  zu
Bernhards  Idcen,  daß  der  Großmeister  bei  Tempelherren