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haben  sollen  —  ein  Kopf,  der  wie  der  Teufel  ausgesehen.  Der
gute  Philipp!  —  er  war  ja  im  Tempelhof,  hatte  die  Ritter
überrascht,  Alles  weggenommen.  Fand  sich  denn  das  Idol
nicht,  sand  sich  kein  zauberischer  Gürtel,  den  sie  gehabt  haben
sollten?  Alse  lächerliche  Anklagen,  wenn  gleich  zum  Theil
mit  ernsthaften  vermengt.

Wollten  wir  auch  diesen  Hauptpunkt  übersehen,  so  darf
man  nicht  vergessen,  daß  wir  meist  nur  französische  Untersuchungen
  haben.  Das  Ganze  beruht  auf  einem  Buche  von
Puteanus.  89)  Ein  paar  andere  Verhöre  siehen  in  Minards
  Geschichte  der  Stadt  Vienne.  Dieß  sind  nun  Akten
von  franzdsischen  Untersuchungen,  also  gerade  aus  dem  Reiche,
wo  man  allen  Argwohn  haben  muß,  daß  die  Raubgier  der
Gerechtigkeit  die  Augen  verbunden  hat.  Und  nicht  einmal
französische  Akten  haben  wir  complet,  sondern  was  der
französische  Gelehrte,  der  Philipps  Sache  führen  wollte,  selbst
fand  und  uns  zu  geben  gut  gefunden  hat.  Er  hat  uns  auch
die  Akten  nicht  einmal  so,  wie  er  sie  fand,  vollständig  gegeben,
  sondken  nach  seiner  Willkür  abgekürzt.  Selbst  aber
auch  nach  dem  allen  noch  in  keinem  einzigen  Punkte,
dessen  die  Tempelherrn  beschuldigt  werden,  vollkommene
Uebereinstimmung.  Wer  mag  nun  hier  Wahlheit  finden
  wollen?  Wer  mag  so  unbillig  seyn,  selbst  wenn  unter
solchen  Umsiänden  der  Schein  gegen  die  Tempelherrn  wäre,
gegen  sie  zu  sprechen  ?  da  in  allen  Chroniken  dieses  Zeitalters,
besonders  solchen,  die  außer  Philipps  Reich  geschrieben  waren,
mit  tiesster  Wehmuth  des.  Ruins  der  Tempelherrn  gedacht  wird,
da  selbst  der  Pabst  so  viel  Mißvergnügen  gegen  Dhilipps
Verfahren  äußerte,  sich  bloß  durch  äußerste  Norh  gedrungen

*)  Ter  die  RI,  bisloire  des  Templicrs.  Bruxclles  1751.  1.