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werden  herbeigeführt,  vier  cdle  Männer,  geschlossen  wie  Verbrecher,
  vier  allgemein  anerkannt  unschuldige  Männer,  denn
der  Prozeß  dauerte  so  lang,  daß  jener  alte  Haß,  der  sich  auf
die  Reichthümer  des  Tempelherrn  gruͤndete,  allmaͤhlich  in  Mitleiden
  sich  verwandelte.  Mit  dem  gewöhnlichen  Pabst-Gepränge
  besteigt  däs  Gerüst  der  päbstliche  Cardinal  von  Alboni,
fängt  seine  weitläufige  ausstudirte  Rede  an,  worin  die  ganze
Aussage  des  Großmeisters  und  der  drei  Osficianten  eingerückt
war,  und  setzt  hinzu,  daß  der  Pabst  zu  diesem  Urtheil  auf
der  Synode  gezwungen  sey.  Er  war  so  eben  in  vollem  Fluß
seiner  Rede,  als  ihn  der  geschlossen  dasiehende  Großmeister
des  Ordens  unterbrach,  und  laut  vor  der  ganzen  Versammlung
  protestirte,  das  Geskändniß  sey  ihm  bloß  aus  Furcht  vor
immer  steigenden  Martern  abgedrängt.  Alles  hatte  hier  nochmalige
  Bekräftigung  des  schon  gethanen  freiwilligen  Bekenntnisses
  erwartet,  sonst  würde  sich  der  päbstliche  Legat  keine
solche  Prostitution  vorbereitet  haben.  Alles  nun  voll  Erstaunen,
  das  Volk  voll  Mitleid,  und  der  Cardinal  so  betroffen,
daß  er,  weil  er  noch  einiges  Gefühl  hatte,  die  ganze  Ceremonie
  abbricht;  aber  der  König,  nach  der  gewöhnlichen  Entschlossenbeit
  entschiedener  Bösewichter,  gibt  sogleich  Befehl,  an
demselben  Abend  solle  die  Erecution  vorgenommen  werden.
Unter  anhaltenden  beständigen  Protestationen  für  ihre  Unschuld
gingen  diese  vier  Edlen  zum  Scheiterhaufen,  und  noch  auf  dem
Scheiterhaufen,  schon  da  die  Flamme  an  ihnen  hinaufschlug,
nahm  Einer  gegen  den  unter  den  Umstehenden  sich  befindenden
  Wilhelm  Nogaret,  den  bekannten  Liebling  Philipps
(einen  Minister,  wie  dieser  König  einen  verdiente,  so  schändlich
  als  der  König  selbst),  vom  Scheiterhaufen  herab  das
Wort,  und  erklärte  gegen  diesen  Henker  des  Ordens  und  seinen
  eigenen  Henker,  daß  der  Orden  gewiß  ganz  unschuldig
sey,  und  er  in  Kurzem  vor  dem  Rechenschaft  zu  geben  haben