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ihnen,  in  andere  Orden  zu  treten,  oder  sich  ganz  zurückzuziehen.
  So  traten  einige  in  den  Johanniterritter-Orden.  Am
längsten,  über  vier  Jahre  nach  der  solcunen  Aufbebung  des
Ordens,  hielten  sie  sich  im  Brandenburgischen  und  zwar  ordentlich
  als  Tempelherrn,  so  daß  man  deutlich  sieht:  sie
erwarteten,  ob  nicht  vielleicht  der  nachfolgende  Pabst
Fohann  XXII.,  der  freimüthiger  als  Clemens  war,  die  Ebre
des  Ordens  wieder  berstellen  werde.  Es  hatte  wirklich  alle
Wahrscheinlichkeit,  daß  er  etwas  der  Art  thun  werde,  denn  er
wollte  keinen  Tempelherrn  vom  votum  castlitatis  dispensiren.

Die  Beobachtung,  daß  auch  noch  so  lange,  nämlich  sechs
Jahre  nach  feierlicher  Aufhebung  des  Ordens,  immer  Tempelherrn
  sich  fanden,  hat  die  Frage  veranlaßt:  hat  sich  der  Orden
  wirklich  verloren?  war  diese  päbsiliche  Aufhebung,  verbunden
  mit  der  Verfolgung  des  schändlichen  Pbilipp,  stark  genug,
  einen  solchen  Orden  ganz  zu  vernichten?  oder  har  er
vielleicht  im  Stillen  fortgedauert,  sich  durch  Correspondenz  erhalten,
  dauert  er  vielleicht  sogar  noch  jetzt  fort?  Die  Frage  ist
besonders  in  unsern  Zeiten  wichtig  geworden,  da  man  an  dem
Beispiel  des  Jesuiten-Ordens  sah,  daß  päbstliche  Bullen  und
Verordnungen  der  Kbnige  allein  einen  Orden  noch  nicht  zerstdren
  können.  Da,  wo  der  Orden  eigentlich  zusammenhängt,
reicht  vorerst  keine  menschliche  Kraft  hin,  wenigsiens  keine
Gewalt  eines  Königs.  Man  hat  sich  das  Bild  gemacht:  die
verfolgten  Ritter,  besonders  etwa  in  den  Provinzen,  wo  die
Verfolgung  nicht  sehr  stark  war,  besonders  in  Deurschland,
überhaupt  in  allen  Ländern,  die  sich  in  mehrere  von  einander
unabhängige  Provinzen  theilten,  wo  noch  nicht  gleich  Wink
eines  Einzigen  Gehorsam  über  eine  weite  Serecke  bin  zur
Folge  hatte,  in  solchen  Ländern  und  Provinzen  haben  wohl
noch  immer  die  verfolgten  Ritter  in  der  Stille  correspondim,
das  Gewand  zwar  abgelegt,  sind  nicht  feierlich  erschienen,