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sollten,  konnte  der  General  hin-  und  herwerfen.  Es  zeigt
sich  noch  zu  Lebzeiten  des  heiligen  Franz,  wie  wahr  es  ist,
daß  der  Charakter  der  besten  Menschen  verdorben  werden
muß,  wenn  sie  sich  bloß  vom  Betteln  nähren  sollen.
Fede  ordentliche  Berufsarbeit,  die  wir  zu  gewissen  Stunden
und  mit  einem  zweckmäßigen  Fleiße  abzuwarten  haben,  veredelt
  unvermerkt  unsern  Charakter.  Ein  Mensch,  der  keinen
sesten  Beruf  in  der  Welt  hat,  nicht,  wie  für  die  Bildung
des  Charakters  nokhwendig  ist,  so  in  die  Gesellschaft  verflochten
  wird,  daß  er  fühlt,  wie  er  aller  Menschen  Höälfe  ubthig
habe,  und  wie  die  Gesellschaft  auch  seine  Hülfe  fordere,  ein
solcher  Mensch  kann  sich  nicht  gut  bilden.  Ist  vollends  das,
was  man  seinen  sogenannten  Beruf  nennen  könnte,  Betteln,
so  ist  unvermeidlich  häufiger  Umgang  mit  dem  niederen  Theile
der  Nation,  und  es  setzt  sich  im  Charakter  fesi,  was  unverkennbares
  Zeichen  jedes  Bettlers  ist,  Trotz  neben  kriechendem
  Wesen.

Bei  einer  solchen  Lebensart,  als  den  Franziskanern  in
der  ersten  Regel  des  heiligen  Franz  vorgeschrieben  wurde,
konnte  kein  Studiren  statthaben.  Er  selbst  arbeitete  auch
in  seiner  Regel  dem  Studiren  entgegen.  Es  blähe  den  Menschen
  auf,  sagte  er;  entweder  Handarbeit  oder  Betteln;
und  wenn  etwa  auch  das  Studiren,  so  dürfe  wenigstens  die
Art  von  Studium  nicht  statthaben,  welche  Lektüre,  stillsitzende
Lebensart,  einen  Apparat  von  Büchern  fordert.  Man  solle
nichts  Eigenes  haben,  also  auch  nicht  Bücher.  Man  konnte
wenigstens  seiner  Bibliothek  nicht  versichert  seyn;  denn  wer
dem  Franziskaner  ein  Buch  nehmen  wollte,  gegen  den  konnte
er  sich  nicht  wehren,  er  hat  kein  Eigenthumsrecht  darauf.
Wenn  es  ja  daher  noch  Gelehrte  unter  ihnen  gab,  waren  es
bloß  scholastische  Philosopdben.  Wenn  ein  paar  Franziskaner
  spazieren  gingen,  so  konnten  sie  disputiren,  worüber  sie