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assignirten.  Ein  dritter  Punkt:  der  heilige  Franz  hatte  besonders
  in  seinem  Testamente  noch  ausdrücklich  fesigesetzt:  gar
nichts  Eigenes,  oder  völlige  Erpropriation.  Einige  bes
kamen  nun  den  Einfall,  sie  könnten  Nutzuießung  von  der  ganzen
  Welt  haben,  es  gehbre  nichts  ihnen  eigen,  sondern  dem
beiligen  Stuhl.  Sie  glanbten,  dieß  sey  desto  nothwendiger,  weil
der  Pater  Franziskaner  selbst  bei  einem  lumpigen  Rock  nicht
sicher  wäre,  da  man  ihm  den  Rock  abziehen  könnte.  Eine
Partei  sagte:  alsdann  sind  wir  desto  größere  Heilige;  die
andere:  eine  so  vollige  Expropriation,  als  die  Erklärung  dieser
  Regel  fordern  würde,  lasse  sich  gar  nicht  denken.  Ein
vierter  Punkt:  Franz  hatte  in  seiner  Regel  verordnet:
wer  von  seinen  Brüdern  predigen  wolle,  follte  sich  beim  Bischof
  melden  und  von  ihm  Erlaubniß  erhalten.  Das  war
aber  gegen  den  Commers  der  Franziskaner.  Da  wären  sie
nie  zur  rechten  Höhe  gekommen.  Einige  machten  nun  hier
die  Anmerkung  hiezu:  nur  Regel  für  jene  Zeiten.

Nach  zwanzig  Jahren  entstanden  allgemeine  Klagen
  über  den  Orden  von  andern  Orden,  von  den  Universträten,
  von  der  Kirche  und  vom  Staat.  Es  ist  recht  eine
Hauptsache  für  die  ganze  Geschichte  des  mittlern  Zeitalters,
den  Umfang  dieser  Klagen  zu  übersehen.  Die  Klage  anderer
Orden  theilte  sich:

1)  in  Klagen  der  mitbettelnden  Brüder,  der
Dominikaner.  Diese  sind  zum  Theil  entsprungen  aus  der
natürlichen  Eifersucht  eines  Bettlers  gegen  den  andern.  Sie
kamen  auch  daher,  daß  die  Dominikaner  behaupteten:  sie
seven  die  älteren,  weil  Franz  so  spät  die  Regel  hätte  aussetzen
lassen.  Die  Franziskaner  aber  sagten,  sie  seyen  die  heiligeren,
hätten  eine  strengere  Lebensart,  müßten  barfuß  gehen,  den
Strick  um  den  Leib.  Die  Franziskaner  sagten:  wir  dürfen
kein  Fleisch  essen.  Die  Dominikaner  sagten:  wir  sind  eigentlich