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widersetzen,  bis  man  endlich  den  Pabst  einigermaßen  dazu
brachte,  daß  er  khat,  als  ob  er  es  verbannen  wollte.  Wie  Universiräten
  und  Franziskaner  sich  so  sehr  entgegen  arbeiteten,
geriethen  die  Franziskaner  auf  den  Einfall,  den  Klöstern,  die
sie  etwa  an  einem  Orte  hatten,  wo  eine  Universität  war,  vom
Pabst  das  Vorrecht  geben  zu  lassen,  daß  in  denselben  Magister
  und  Doctoren  kreirt  werden  dürften.

4)  Eine  weitere  Klasse  von  Klagen  der  Kloͤ-ster
  und  Kirche  war:  die  Bischöfe  beschwerten  sich  mit
vollkommenem  Grunde,  daß  unter  allen  Eremt-Orden  keiner
so  unverschämt  sey,  und  so  dreist  auf  Unterstützung  des  Pabstes
  sich  verlasse,  als  die  Franziskaner;  daß  unter  allen  Eremt-Orden
  keiner  die  Nachrichten  so  schnell  nach  Rom  bringen
und  von  Rom  Hülfe  verlangen  könne,  daß  keiner  vom
Pabste  zu  Allem,  was  er  nur  wolle,  sich  brauchen  lasse,
als  die  Franziskaner.  3.  B.  1243  hörte  der  Pabst,  daß
in  England  ein  paar  reiche  Geistliche  gestorben  seyen,  die
kein  Testament  gemacht  hätten,  deren  Güter  dem  Könige
oder  der  dortigen  Kirche  bätten  zusallen  sollen.  Der  Pabst
gab  ein  paar  Franziskanern  Commission,  künftig  zu  wachen,
wenn  etwas  Aehnliches  vorfallen  sollte,  denn  eine  Erbschaft
von  der  Art  gehhre  ihm.  Ferner:  er  hörte,  daß  Einige  Zinsen
  nehmen;  da  gebot  er;  man  solle  den  Leuten  im  Beichtstuyl
das  Gewissen  schärfen,  sie  ihm  zu  schicken.  Er  hörte,
daß  verschiedene  Male  im  Testamente  unbestimmt  zu  guten  Werken
  große  Summen  vermacht  worden.  Ein  besseres  Werk
lasse  sich  nicht  thun,  als  wenn  ihm  dergleichen  Summen
vermacht  würden.  Alle  solche  Commissionen  wurden  pünktlich
vollzogen.  —  Aus  den  Klagen,  welche  die  übrigen  Weltgeistlichen
  gegen  die  Franziskauer  führken,  sieht  man,  wie  wichtige
Folgen  es  haben  mußte,  daß  sie  ganz  Sklaven  des  Pabstes
waren.  Die  Hauptklage  aber  bo#  sich  darauf,  daß  durch