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nicht  vor,  womit  das  alles  behandeit  wurbr,  und  noch  ist
des  Liedes  kein  Ende:

Durch  so  viele  Hlubernisse  nur  noch  mehr  gereizt,  entschloß
sich  Vossombroni,  noch  einmal  zut  Herzogin  von  Camerino  zu
gehen,  und  so  lange  in  sie  zu  dringen,  bis  sie  ihm  nachdrückliche
  Bitten  an  den  Pabst  gegeben  hätte,  daß  er  Novizen
annehmen,  einen  ordentlichen  Orden  stiften  dürfe.  Er  erhält
solche  Briefe,  geht  nach  Rem,  und  der  Pabst  ist  kindisch
genug,  ihm  den  45ten  Juli  4528  eine  Bulle  zu  geben,  Stiftungsbulle
  eines  neuen  Ordens,  oder  wenigstens  einer
neuen  Franziskaner-Congregation.  Der  Inhalt  ist:
die  Ordensbrüder  sollten  das  Recht  haben,  einen  lang  zugespitzten
  Bart  zu  tragen,  überall  zu  betteln,  wo  sie  wollten;
übrigens  in  Ansehung  des  Veichtsitzens,  redigens  alle  Pribilegien
  der  Franziskaner  genießen.  Es  war  ein  so  großer
Tag,  der  Tag  der  erhaltenen  Bulle,  daß,  wie  sie  dieselbe
zum  Herzog  von  Camerino  brachten,  er  unter  Pauken=  und
Trompetenschall  bekanntmachen  lieh,  was  der  Kirche  Ehristi
für  ein  neues  Licht  aufgegangen  sey,  und  die  Jungen  sprangen
  den  neuen  Herren  nach,  die  sich  so  brüsteten.  Das  gaben
sie  für  Inspiration  aus.  Nun  war  allgemeiner  Zukauf,  und
von  nirgends  her  größeter,  als  von  den  Fratziskanern,  daß
der  Pater  provincialis  hätte  rasend  werden  mögen.  Er  sah
seinen  Orden  sichtbar  abnehmen.  Allein  jene  hatten  eine

Bulle  vom  Pabsi,

Der  erste  Kunstgriff,  worauf  sich  der  Pater  nun  besann,
war:  sie  müßten  doch  wenigstens  unter  dem  Ordens-General
der  Franziskaner  stehen.  Der  Pabst  entschied  auch  hier  zum
Vortheil  der  Kapuziner.  Ganz  verzweifelt  gemacht,  stellte  sich
jetzt  der  Franziskaner-General  in  Rom  gegen  Vossombroni“
recht  liebreich  und  gefällig:  weil  es  einmal  so  sey,  wollten
sie  ihm  nicht  Abbruch  thun;  er  machte  ihn  so  kreuherzig,  daß