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Man  muß  drei  Perioden  in  der  Geschichte  des  Mannes
unterscheiden:

4)  Die  Periode  des,  wenigstens  uns,  rasend  scheinenden
Schwaͤrmers.

2)  Seitdem  er  in  Na  ist,  die  Zeit  des  Mannes,  der
seine  Welt  kennen  zu  lernen  anfaͤngt.

3)  Nachdem  sein  Orden  fünf,  sechs  Jahre  lang  blühte.  —
Zeit  des  verschmitzten  altstolzen  Mannes.  Sein  Kopf  wurde
so  verrückt  als  warm,  daß  er  unentschieden  bei  sich  hin  und
her  irrte  zwischen  der  Idee  eincs  frommen  Ritters  und  eines
frommen  Bößenden.  Er  hat  sich  zwar  gleich  anfangs  die
heilige  Jungfrau  Maria  zu  seiner  Schutzpatronin  gewählt,
sich  ihr  gleichsam  devovirt,  aber  dem  ersten  Bilde  nach,  das
er  sich  von  ihr  machte,  war's  unentschieden,  ob  sie  Schutzpatronin
  oder  Dulcinea  seyn  sollte,  wenigstens  sagt  der  Jesuit,
der  die  Geschichte  des  Ordens  mit  dem  Auftrag  der  Jesuiten
geschrieben  har,  er  hätte  in  der  ersten  Zeit  eine  gewisse  kastilianische
  Dame  nicht  vergessen  können;  wenn  er  von  den
himmlischen  Reizen  der  Maria  gelesen,  sepen  ihm  irdische
Reize  seiner  kastilianischen  Dame  erschienen,  bis  endlich  Maria
durch  ganz  wunderbare  Erscheinungen  sein  Herz  gereinigt  hätte,
daß  er  sich  entschlossen,  nicht  Ritter,  sondern  Büßender  zu
werden.  Aber  die  Veränderung  mußte  auf  eine  solenne  Art
geschehen.  Der  Spanier,  und  noch  mehr  der  spanische
Edelmann,  that  es  nicht  anders.  Er  machte  eine  große  Wallfahrt
(1522)  zu  einem  der  wunderthätigsten  Marienbilder  in  der
berühmten  Einsiedelei  von  Montserrat,  die  eine  der  vortrefflichsten
  Prospekte  in  der  Welt  seyn  muß.  Da  sind  Ma-  ·
rienbilder,  die  schon  manchem  armen  Suͤnder  geholfen  haben.
Hier  legt  er  feierlich  seine  ganze  Ritterruͤstung  nieder,  nimmt
den  Habit  des  Bäßenden  an,  gehr  künftig  barfuß,  die  Bettlertasche
  auf  dem  Rücken,  einen  Stab  in  der  Hand.  Weil