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unterstuͤtzt,  ihre  Maͤrtyrer  und  Konfessoren  erquickt  wurden.
So  entstand  eine  gewisse  Verpflichtung  der  Dankbarkeit  gegen
  sie.

3)  Nochdem  vom  Ende  des  zweiten  Jahrhunderts  an
das  Spnodenhalten  mehr  in  Gang  kam,  so  gab  dieses
der  Sache  unvermerkt  noch  einen  neuen  siaͤrkeren  Schwung,
und  gerade  auch  deßwegen  einen  staͤrkeren,  weil  die  Wirkung
erst  nur  im  Kleineren  anfing,  und  sich  vom  Kleineren  auf's
Groͤßere  verbreitete.  Zuerst  gab  es  nur  Provinzial-Synoden,
  das  heißt  aus  Gelegenbeit  einer  gemeinschaftlichen
Angelegenheit,  die  sich  am  leichtesten  bei  Bischoͤfen  einer  und
eben  derselben  Provinz  ergab,  versammelten  sich  etliche  der  benachbarten
  Bischhfe.  Man  schlug  Rath,  wie  man  etwa
dieser  und  jener  Verfolgung  entgehen,  dieser  und  jener  Ketzerei
steuern  wollte;  man  machte  neue  Discipli  «  ungen,
wie  sie  etwa  gerade  in  den  Bedürfnissen  dieser  einzelnen  Provinz
  lagen.  So  wurden  solche  Versammlungen  zuerst  in
Klein-Asien  gewoͤhnlich.  Weil  in  diesem  Theile  der  damaligen
  rômischen  Welt  durch  Handel  und  besseres  Klima  Alles
unter  eiuander  in  Verbindung  war,  weil  in  keiner  Gegend  so
viele  Bischöfe  auf  Einem  Haufen  beisammen  waren,  als  hier,
und  vielleicht  auch  einige  dort  vorzüglich  zuerst  entstehende
Ketzereien  mehreren  Anlaß  zu  solchen  Kommunikationen  gaben,
  so  entstand  diese  Gewohnheit  der  Provinzial-Synoden
zuerst  in  Klein-Asien.  Noch  kam  auch  dieser  Umstand
hinzu,  daß  in  Klein-Asien  mehrere  solcher  politischen  Verbindungen
  der  Städte  untereinander  von  den  alten  Zeiten  der
Freiheit  her  statthatten.  Noch  im  zweiten  Jahrhundert  bläbten
  solche  gemeinschaftliche  politische  Versammlungen,  und  da
man  sonst  findet,  daß  die  Bischöfe  bei  ihren  kirchlichen  Einrichtungen
  die  politischen  Einrichtungen  nachäfften,  da  doch
ein  bestimmter  Grund  da  seyn  muß,  warum  dieser  Anfang