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Periode  da  waͤre,  sich  in  ein  vortheilhafteres  Verhaͤltniß  gegen
den  roͤmischen  Bischof  zu  setzem:

Die  Deutschen  ergriffen  auch  damals  die  allerbeste  Partie,
  auf  dem  Reichstag  zu  Mainz  im  J.  1439  acceptirten
  sie  die  Schlüsse  der  Baseler  Synode,  entschlossen
  sich  also,  künftighin  keine  Annaten  und  dergleichen  Tribute
  mehr  zu  bezahlen,  auch  keine  päbstlichen  Erspektativen
und  Reservationen  mehr  zu  gestatten.  Um  aber  doch  in  das
verdrießliche  Schisma  nicht  verwickelt  zu  werden,  wollten  sie
zugleich  den  Pabst  Eugen  IV.  als  rechtmaͤßigen  Pabst  erken,
nen,  wenn  sich  dieser  nur  gefallen  lassen  würde,  ihre  Annahme
der  Basel'schen  Schlüsse  zu  ratificiren.  Eugen  war  aber  über
den  Schritt,  den  die  Deutschen  gethan  hatten,  so  erbitterr,
daß  er  die  Erzbischöfe  von  Trier  und  Köln,  als  zwei  der
Haupt-Urheber,  für  abgesetzt  erklärte:  nur  desto  besser  für  die
Deutschen,  die  jetzt  gleichsam  mit  Gewalt  auf  ihre  Rechte
aufmerksam  gemacht  wurden.  Im  Jahr  1446  schlossen  deßwegen
  die  Kurfürsten  eine  Vereinigung,  festen  Sinnes,  den
einmal  gethanen  Schritt  zu  behaupten,  und  dem  Pabst  durch
eine  Gesandtschaft  sagen  zu  lassen,  daß,  wenn  er  sich  nicht
bequeme,  seine  Bannbulle  zurückzunehmen  und  ihre  Acceptation
  der  Baseler  Dekrete  gut  zu  heißen,  sie  sich  ganz  für  die
Baseler  Synode  erklären  würden,  also  Eugen  nicht  mehr  als
Pabst  anerkennen,  sondern  den  von  der  Baseler  Synode  gesetzten
  Felir  V.  annehmen.

Bei  der  großen  Eutschlossenheit  der  Kurfürsten,  und  da
sie  so  sehr  gereizt  worden  waren,  hätte  die  Sache  ohne  allen
Anstand  durchgesetzt  werden  müssen,  wenn  nicht  der  Kaiser
durch  Einfalt  und  Bigotterie  das  Interesse  der  ganzen  deurschen
  Kirche  auf  das  schnddeste  verrathen  hätte.  Der  tapfere
Albert  war  umläich  nicht  mehr  auf  dem  Thron,  soudern  der
schläfrige  Friederich  III.,  dem  es  herzlich  bange  gewesen  zu