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genug  ist,  auch  in  der  abwechselnden  Gestalt  der  Liturgien
sich  zeigen.  Mit  wie  vieler  Mühe  müssen  nicht  auch  nur  aus
dem  gegenwärtigen  Werk  manche  Anmerkungen  erst  zusammengesucht
  werden.  Eine  schon  so  lange  innige  Bekanntschaft
mit  diesem  Gegenstande,  als  aus  jeder  Anmerkung  bei  dieser
Sammlung  hervorleuchtet,  kann  allein  in  Stand  setzen,  diese
Arbeit  ohne  große  Mühe  auszuführen.  In  den  disquisitionibus
  liturgicis  sind  zwar  schon  sehr  viele  Punkte  in  das  ndthige
  Licht  gesetzt,  aber,  wie  es  uns  scheint,  für  den  allgemeinern
  und  schnellern  Gebrauch  noch  nicht  erleichtert  genug,
weil  sie  dort  mit  den  gelehrtesien  Untersuchungen,  welche  mehr
in's  Allgemeine  gehen,  verwebt  sind.

5.  J.  J.  Rambachs  (Oberpredigers  zu  Quedlinburg)  Geschichte
  der  rdmischen  Päbste  seit  der  Reformation
  bis  auf  die  jetzigen  Zeiten.  1  Theil.
452  S.  in  .  1779.  *)

Bower,  der  in  manchen  Theilen  seiner  Pabsthistorie  die
Wünsche  der  Kenner  ohnedieß  nur  wenig  befriedigte,  wurde
von  den  Zeiten  der  Reformarion  an  so  summarisch  trocken,
daß  er  für  die  Geschichte  aller  Päbste  vom  Anfang  des  sechzehnten
  Jahrhunderts  bis  zum  Jahre  1758  nur  vierzehn  Bogen
  brauchte.  Ein  so  schlechtes  Werk,  als  dieser  Beschluß  des
Bower'schen  Werks  war,  wollte  Herr  Rambach  nicht  übersetzen,
sondern  entschloß  sich,  diese  Geschichte  mit  der  ndthigen  Umständlichkeit
  selbst  auszuarbeiten.  Der  gegenwärtige  Band
reicht  bis  zum  Jahr  1644,  der  zweite  wird  die  Geschichte
bis  auf  unsere  Zeilen  bin  erzählen.  Die  Begebenheiten  sind
getreu  angeführt,  ohne  Heftigkeit  oder  Parteigeist  wird  Gures

*)  Aus  den  Gött.  Gel.  Anz.  1780,  St.  -2.