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und  Böses  gesagt,  und  der  Verfasser  hat  sich  auch  Mühe  gegeben,
  vollständig  zu  seyhn.  In  Ansehung  des  Plans,  der  bei
einer  Geschichte  der  Päbsie  zum  Grund  gelegt  werden  muß,
scheint  Herr  Rambach,  nach  dieser  Ausfüheung  zu  urtheilen,  sehr
verschieden  von  dem  Recensenten  zu  denken.  Nicht  jede  Begebenheit,
  welche  Geschichte  des  Pabsethums  oder  der  katholischen
Glaubenslehre  interessirt,  ist  deßwegen  auch  gleichwichtig  für
die  Historie  der  Päbste.  Der  Pabsi  ist  weltlicher  Regent
eines  gewissen  Landes,  Bischef  einer  gewissen  Stadt,  Erz-Bischof
  eines  gewissen  Sprengels,  Oberhaupt  der  Christenheit
in  gewissen  Reichen,  über  dessen  Rechte  man  aber  vorzüglich
in  der  letztern  Beziehung  sehr  uneinig  ist.  Diese  verschiedenen
Relationen  müssen  unsers  Erachtens  in  der  Geschichte  beständig
  getreunt  erhalten  und  nicht  vermengt  werden.  Es  ist
deßwegen  auch  nicht  vortheilhaft,  sogleich  bei  jedem  Pabst  in
chronologischer  Ordnung  zusammenzuwerfen,  was  hie  und  da
während  seiner  Regierung  geschehen  seyn  mag,  sondern  bei
denjenigen  Zeitpunkten,  wo  etwa  ein  gewisser  neuer  Zustand
der  Sachen  in  seiner  volligen  Reife  erscheint,  wird  alles  das
zusammengestellt,  was  diese  bestimmte  historische  Eristenz  eines
solchen  Zeitpunkrs  aufklärt.  Geschichte  der  Reformation  gehört
  zwar  in  allweg  in  eine  Geschichte  der  Päbste;  aber  wie
sehr  muß  man  sich  hüten,  hier  nicht  zu  erzählen,  was  man
weiß,  sondern  was  zweckmäßig  ist.  Wie  leicht  wäre  es  soust,
sein  historisches  Füllhorn  auszugießen!  Wir  glauben,  daß
sich  der  Herr  Verfasser  eine  große  und  vielleicht  die  schätzbarste
Anzahl  seiner  Leser  sehr  verbindlich  machen  werde,  wenn  er
in  dem  künftigen  zweiten  Theil  mit  mehr  Strenge  demjenigen
treu  bleibt,  was  doch  das  Buch  nach  dem  Titel  seyn  soll,
und  das  Vorzügliche  des  ganzen  Werks  müßte  sehr  gewinnen,
  wenn  nicht  bloß  dasjenige  erzählt  würde,  was  ungefähr
Jeder  finden  kaun,  der,  nicht  ganz  unbekannt  mit  den  Haupt-25
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