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koͤnnen,  war  darin  so  gluͤcklich  getroffen,  daß  man  zum  Nutzen
  eines  großen  Theils  des  katholischen  Publikums  eine  baldige
  Fortsetzung  wuͤnschen  mußte.  Die  Lauge  wird  im  gegenwaͤrtigen
  Theile  manchmal  etwas  schärfer  aufgegossen,  die
Freimuͤthigkeit  nähert  sich  mehr  dem  Protestantismus,  und
die  Menge  der  eingestreuten  Auekdoten,  deren  historische  Richtigkeit
  in  der  Vorrede  versichert  wird,  erheirert  nicht  nur  den
ohnedieß  schon  angenehmen  Vortrag,  sondern  zeigt  auch  den
Grad  von  Aufklärung,  der  noch  in  einigen  katholischen  Gegenden
  Deutschlands  herrschen  mag.  Die  Hauptmaterien,
welche  hier  vorkommen,  sind  die  Geschichte  des  Inder  verbotener
  Bücher;  anschauliche  Darlegung,  wie  die  terminirenden
Franziskaner  ganze  Gemeinden  verwirren;  Ungereimtheit  der
Obrenbeichte;  schreckliche  physikalische,  religibse  und  politische
Folgen  des  Cdlibats  der  Geisilichkeit.  Oft  und  viel  und  in
allen  Bücherformaten  ist  zwar  das  alles,  was  hier  sieht,  schon
gesagt  worden,  aber  gewiß  selten  so  treffend,  so  hörbar  auch
für  diejenigen,  welche  einem  Theil  der  hier  vorgelegten  Klagen
abhelsen  könnten.  Um  nicht  gegen  den  Verfasser  ungerecht
zu  seyn,  muß  man  vorzüglich  bei  der  Geschichte  des  Coͤlibats
vor  Augen  haben,  daß  ohne  Verbehlen  ganz  gesagt  werden
mußte,  wie  die  Sache  ist,  und  daß  manchmal  tine  Krankheit
in  ihrer  gefährlichsten  Erscheinung  beschrieben  wird,  um  auch
vor  leichteren  Anfällen  derselben  zu  warnen.  In  Wien  soll
das  Bücherverbot  bloß  Polizeisache  seyn,  weil  nirgends  leichter
  jede  Gattung  von  Lektüre  den  Ton  gebe,  als  bei  dem
Wiener  Publikum,  und  auch  dafür  gesorgt  werden  müsse,
daß  das  Publikum  nur  inländische  Produkte  der  Presse  verzehre.
  Von  des  P.  Senenzwikels  Widerlegung  der  Hallerischen
  Gedichte  findet  sich  S.  68  eine  Nachricht,  die  wahrscheinlich
  dem  größten  Theile  des  Publikums  noch  ganz  unbekannt
  seyn  wird.  S.  478  ein  artiges  Projekt,  die  Mönche,