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Ligue,  bloß  eine  im  Allgemeinern  bleibende  treffende  Schilderung
  dieser  Geschichte  seyn  sollte,  sondern  weil  es  Hauptidee
seines  Plans  war,  die  Denkungsart  und  Gesinnungen  der
Menschen  zu  entwickeln,  welche  einen  solchen,  in  seiner  Art
einzigen,  Enthusiasmus  hervorbrachten  und  unterhielten.  Es
laͤßt  sich  leicht  voraussehen,  daß  ein  franzoͤsisches  Werk,  besonders
  in  seinen  Beziehungen  auf  die  deutsche  Geschichte,  weder
die  Genauigkeit,  noch  die  Vollständigkeit  hat,  welche  der  mit
den  Gesetzen  und  der  Verfassung  seines  Vaterlandes  vertraute
Deutsche  derselben  manchmal  würde  haben  geben  koͤnnen.
Meffel  ist  gewöhnlich  der  Führer  des  Verfassers,  wie  oft  muß
er  also  nicht  irren,  wenn  er  sich  diesem  ganz  anvertraut?
Eben  so  wenig  kann  es  befremdend  seyn,  wenn  hie  und  da
einzelnen  kleineren  Punkten  manchmal  die  vollkommenste  Präcision
  zu  fehlen  scheint;  wie  unendlich  viel  gehört  dazu  bei
einem  Werk,  das  fast  Unioersalgeschichte-  zweier  voller  Jahrhunderte
  ist,  wo  man  sich  nicht  bloh  in  die  Verfossung  eines
einzelnen  Reichs  hineinstudiren  darf,  sondern  in  die  verschiedensien
  Konliitutionen  mehrerer  einander  fast  ganz  unähnlicher
Staaten.  Nach  diesen  zwei  Voraussetzungen  glauben  wir  dem
Werk  das  Lob  einer  der  besten  franzdsischen  bistorischen  Schriften
unsers  Zeitalters  geben  zu  dürfen,  und  dasselbe,  wenn  die  Fortsetzung
  diesem  Anfang  entsprechen  sollte,  als  eine  der  unterrichtendsten
  Geschichten  zu  empfehlen,  welche  in  manchen  Punkten
eine  wichtige  Vorarbeir  zu  einer  ganzen  Geschichte  der  Menschbeit
  liefert.  In  den  zwei  ersten  Bänden,  welche  wir  vor  uns
haben,  ist  eine  allgemeine  Einleitung  enthalten,  welche  den
politischen,  gelehrten  und  religidsen  Zustand  Europens  und
Assens  schildert,  wie  er  zu  den  Zeiten  des  Anfangs  der  Kreuzzüge
  war,  und  so  viel  sich  in  einem  solchen  Raum  sagen  ließ,
mit  manchen  Bemerkungen  über  die  Emstehung  desselben.
Wem  die  Lektüre  des  ersten  Theils  der  Robertson'schen