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beizusetzen,  so  wuͤrde  eine  allgemeine  Reform  aller  Citaten
eine  theils  allzu  mühsame,  theils  überflüssige  Sache  sepn,  weil
doch  viele  der  alten  Schriftsteller  von  den  Kreuzzügen  durch
ihre  Kürze  und  chronologische  Ordnung  das  Nachschlagen  sehr
erleichtern.  Aber  le  Gendre,  Montesquieu  u.  s.  w.  ohne  weitere
  Beisetzung  zu  citiren,  ist  gar  zu  frei.

9.  *)  Von  der
Neuern  Geschichte  der  evangelischen  Missionsanstalten

  zu  Bekehrung  der  Heiden  in  Östindien,
deren  erster  Band  im  Jahr  4776  erschien,  ist  nun  das  16—gte
Stück  an's  Licht  getreten.

Es  ist  billig,  diese  Nachrichten  nicht  so  eigentlich  als  eine
Schrift  für  das  Publikum  anzusehen,  sondern  vielmehr  als  Sammlung
  kurzer  Notizen  für  diejenigen,  deren  Mildthätigkeit  diese
Missionsanstalten  unterstützt.  Die  Lehrart  der  Missionarien
selbst,  unter  denen  überdieß,  wie  sich  sogleich  zeigt,  ein  großer
Unterschied  an  Fähigkeiten  und  Keumaissen  ist,  darf  auch
nicht  mit  der  Strenge  beurtheilt  werden,  womit  man  sonst
billig  jeden  Fehler  der  Lehrmethoden  im  Volksunterricht  bemerkt;
  wie  oft  muß  man  zufrieden  seyn,  wenn  nur  etwas
in  der  Welt  ausgerichtet  wird,  und  wie  wenig  Sachen  sind,
die  so  gut  ausgerichtet  werden,  als  möglich  wäre.  Die  Anzahl
  aller  Personen,  die  nun  seit  dem  Anfang  der  Mission  bis
zum  Jahre  1776,  also  innerhalb  siebenzig  Jahren,  in  die  Kirchenbücher
  eingeschrieben  worden,  beläuft  sich  auf  15,634.
Außer  den  Kindern,  die  von  christlichen  Eltern  ergeugt  worden,
  denn  diese  sind  auch  unter  obiger  Zahl  begriffen,  erhielt
die  ganze  christliche  Gemeinde  dasiger  Gegenden  im  Jahre  1776
einen  Zuwachs  von  84  aus  dem  Heidenthum  und  25  aus
der  katholischen  Kirche.  Der  Zuwachs  des  folgenden  Jahres

»  Aus  den  Gött.  Gel.  Anz.  1780.  Zugabe  St.  46.