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ist  nur  um  eine  Person  geringer,  aber  das  Verhaͤltniß  der  bekehrten
  Heiden  und  Katholiken  ist  betraͤchtlich  verschieden.  Es
wurden  34  Katholiken  aufgenommen  und  nur  72  Heiden  getauft.
  Der  Missionarius  Schöllkopf,  welcher  nach  Tirutschinapally
  bestimmt  war,  starb  schon  zu  Madras,  wahrscheinlich
weil  er  das  Klima  dieser  Gegenden  nicht  ertragen  konnte.  Die
Mission  hätte  sich  viel  von  seinem  treuen  Eifer  zu  versprechen
gehabt.  Wir  zeichnen  nur  einige  Bemerkungen  aus,  weil  bei
den  öftern  Wiederholungen  einer  und  eben  derselben  Sache,
die  nach  der  ganzen  Einrichtung  dieser  Berichte  nothwendig
vorkommen,  Manches  auch  dem  Leser  des  nächsien  besten
Stuͤcks  auffallen  muß.  In  Eerwari  wurde  ein  Mensch  vom
Blitz  getddtet.  Um  sich  von  der  Verunreinigung  über  diesen
Todten  zu  reinigen,  schnitten  die  Leute  des  Orts  fünf  Hunden
  die  Ohren  ab,  verwundeten  sie  sonst  noch  sehr  an  dem
Kopf,  jagten  sie  so  auf  den  Leichnam  hinein,  damit  das  Blut
aus  diesen  Wunden  denselben  besprengen  mochte.  Es  scheint
aber  wohl  nicht  beständige  Ceremonie  in  einem  solchen  Falle  zu
seyn,  sondern  dießmal  nur  von  dem  obersten  Bramanen  so  vorgeschrieben.
  Unter  den  Anhängern  des  Wischtnu  und  Siwen
entstand  einmal  ein  Streit,  welcher  dieser  beiden  Goͤtter  der
größte  sey.  Die  Verehrer  des  Wischtnu  malen  sein  Bild
auf  ein  großes  Papier,  und  die  Verehrer  des  Siwen  schreiben
einige  Verse  über  die  Größe  ihres  Gottes  auf  ein  Olesblatt.
Die  Wasserprobe  sollte  entscheiden.  Wischtnu's  Bild  im  Wasser
  sinkt  und  verliert  seine  Gestalt;  die  Schrift  auf  dem  Oles
wurde  immer  deutlicher,  also  gewann  Siwen.  S.  399  Beispiel
  eines  Büßenden,  der  sich  so  gewöhnt  hatte,  seine  rechte
Hand  steif  in  die  Hôhe  zu  halten,  daß  er  sie  nicht  mehr  habe
bewegen  können.  Die  Nägel  an  den  Fingern  waren  ihm
lang  und  krumm  in  einander  gewachsen.  Eine  ähnliche  Beschreibung
  eines  Heiligen  kommt  S.  408  vor;  er  gibt