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daß  nur  Aatistites  Ecclesiæ  ein  Bibeleremplar  haben  konnten,
  denn  unleugbare,  Beispiele  des  Gegentheils,  welche
in  der  Walchischen  Schrift  angeföhrt  sind,  werden  als  einzelne
  Veispiele  angegeben.  Die  heiligen  Schriften  der  Cbristen
sepen  gewiß  nicht  in  den  Händen  auch  der  Juden  und  Heiden
gewesen,  denn  sonst  würde  man  besser  von  den  Christen  gedacht,
  fanatische  Vertheidiger  des  Chiliasmus  und  andere
Christen  besser  unterschieden  haben.  So  kbnnte  man  aber
auch  beweisen,  daß  Voltaire  die  Bibel  nicht  gekannt  habe.
Wir  könnten  mehrere  solcher  Demonstrationen  auszeichnen,
aber  zum  Dank  für  einige  eingestreute  brauchbare  Bemerkungen
  seyen  sie  verschwiegen.  Das  Rrsultat  der  Walchischen
Schrift  scheint  uns  auch  nach  dieser  neuen,  oft  fast  etwas
bittern,  Untersuchung  noch  immer  historisch  richtig.  11)  Ueber
den  Einfluß  des  Christenthums  in  das  Völkerrecht  und  did
Regierung;  wic  uns  dünkt  zu  parteiisch  und  nicht  historisch
genug.  Immer  das  Christenthum  so  genommen,  wie  es  im
achtzehnten  Jahrhundert  in  dem  neuen  Testament  gefunden
wird,  und  alsdann  ist  freilich  der  Schluß  leicht  gezogen.

13.  *)  Wir  sahen  schon  laͤngst  mit  innigster  Freude  dem
endlich  einmal  ungehemmten  Schwung  zu,  womit  sich  der
menschliche  Geist  in  dem  wichtigsten  Theile  des  katholischen
Deutschlands  über  verjährte,  bloß  durch  Gewohnheit  geheiligte
Mißbräuche  erhebt.  Unsere  Nachbarn  jenseits  des  Rheins
schreiben  schon  über  zwei  Fahrhunderte  von  ihren  Kirchenfreiheiten;
  wir  Deutschen  haben  unterdeß  nicht  einmal  mit  Mund
und  Feder  gezückt,  können  nun  aber  zum  ewigen  Rohme
Josephs  des  Zweiten  von  dem  schreiben,  was  geschehen  ist,

*)  Aus  den  Gött.  Gel.  Auz.  1781.  Stück  155.
Spittler's  sämmtliche  Werte.  X.  Bb.  28