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wird  bemerkr,  daß  auch  den  Albigeusern  Veracktung  des  Leibes
  und  Blutes  Ebristi  und  Mißhandlung  des  Kreuzes  als
eines  verfluchten  Zeichens  Schuld  geseben  werden.  Wie  aber
doch  die  Menschen  aus  den  entgegengesi  Etesien  Prämissen  auf
eben  denselben  Schluß  kemmen  können!  Cs  gab  Schmärn  er
des  mittlern  Zeitalters,  welche  deßwegen  alle  Cucefire  zerschlugen,
  weil  sie  glaubten,  ihren  Unwillen  über  die  ren  Jesu
am  Kreuz  errulderen  Martern  dadurch  zu  erkennen  zu  geben,
und  bei  Andern  war  es  nur  ikonoklasiischer  Eifer,  welchen  der
allgemeine  Aberglaube  zu  sehr  gereizt  batte.  Der  Tempelherr
achtete  des  Sakraments  nich!,  der  Waldenser  und  Albigenser
auch  nicht;  jener  vielleicht  aus  muhamedanischem  Judiffereutiemus,
  dieser,  weil  er  es  bloß  für  eine  Gekegenheit  des  habsüchrigen
  Pfasfen  ausab.  Sonst  scheint  uus  auch  der  Herr
Verfasser  aus  der  unter  den  Tempelherrn  gewmöbulichen
Hinweglassung  der  Kensekratiensworte  bei  dem  Abendmahl
nurichtig  zu  folgern,  daß  sie  keine  Gegenwait  des  Leibes  und
Blutes  Cbrisii  oder  keine  Traussubstamiation  geglaubt  hätten.
Würden  sie  die  Konsekratiensworte  ausgelassen  haben,  wenn
sie  nicht  befürchtet  hätten,  daß  die  Lesung  derselben  auf  Vrod
und  Wein  cine  Wirkung  habe?  Wie  sollte  aber  derjenige
Transsubstamtiation  glauben  können,  der  Gottheit  Cbrisii  leugnet,
  die  ganze  Eeschichte  des  Leidens  Jesu  entweder  für  unwahr,
  oder  vielleicht  wohl  gar  für  selbsiverschulocte  Leiden  bielt?
Der  Widerspruch  ist  zwar  unleugbar,  aber  wie  viele  widersprechende
  Dingk  baben  nicht  schon  in  manchem  menschlichen
Kopf  zusammengewohnt,  und  es  ist  wohl  nicht  viel  weniger
widersprechend,  sich  an  der  Lehre  vom  menschgewordenen
Sohn  Gottes  zu  ärgern.  und  doch  mit  einent  alten  Menschenkopf
  von  Messing  oder  Kupfer  solchen  Aberglauben  zu  treiben,
als  die  Tempelherrn  tbaten.  War  denn  der  Tempelherr  unter
  den  Muhamedanern  geduldeter,  wenn  er  einer  solchen