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der  letzten  Schicksale  des  Ordens  nöthig  find.  Das  Blatt,
das  wir  vor  uns  haben,  führt  die  Ausschrift:
E  Codice  MS.  Bibliothecace  Corsiniae  Romae

Es  enthält  zwei  Stücke:  I.  Formula  receplionis  Equitum
Ord.  Templar.  II.  Formala  receptiovis  fratrum  Clericorum
Ord.  Templar.  Schon  die  Vergleichung  dieser  zwei  Stücke  mit
den  bei  du  Puy  befindlichen  wird  eine  Menge  neuer  Untersuchungen
  veranlassen,  aber  auch,  so  weit  wir  sehen,  manche  der
bisherigen  Untersuchungen  der  Entscheidung  näher  bringen,  als  bei
der  Unvollsiändigkeit  der  bisherigen  Akten  geschehen  konnre.  Wir
erinnern  nur  dieses  Einzige.  Die  ersiere  Receptionsformel  ist
offenbar  nach  ihrem  ganzen  Inhalt  nicht  aus  den  allerersten
Zeiten  des  Ordens,  also  vielleicht  desio  geschickter,  bei  manchen
Fragen,  welche  sich  auf  die  letzten  Schicksale  des  Ordens  beziehen,
  gebraucht  zu  werden.  Der  Eid,  dessen  in  derselben
gedacht  wird,  ist  sehr  verschieden  von  dem  Eidesformular,  das
du  Puy  aus  portugiesischen  Nachrichten  lieferte.  Ein  neuer
Beweis  dessen,  was  schon  mehrmalen  errinnert  worden  isi,  daß
eine  genaue  Bemerkung  der  Provinzialverschiedenheiten  bei  Beurtheilung
  der  Verfassung,  des  Zustandes  und  der  letzten  Schicksale
  des  Ordens  nicht  sorgfältig  genug  beobachtet  werden  kann.

Statutenbuch  des  Ordens  der  Tempelberrn.  Aus
einer  altfranzösischen  Handschrift  herausgegeben
  und  erläutert  von  Dr.  Friedr.  Münter,
  ordentlichem  Professor  der  Theologie  auf  der  Universität
  zu  Kopenhagen.  Erster  Theil.  496  S.  8.  *)

Hier  hat  also  endlich  Herr  Dr.  Münter  seine  schon
vor  einigen  Jahren  gemachte  wichtige  Entdeckung  dem

*)  Aus  den  Gött.  Gel.  Anz.  1794.  St.  81.