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Resultat  zurückläßt,  welchen  der  Herr  Verfasser  erregen  will.
Uns  ist  bei  Lesung  der  Vindicien  für  die  historische  Demonstration
  der  Frage:  wer  Versasser  der  Apokalppse  sey,  die
Ueberzeugung  auf's  Neue  gewiß  geworden,  daß  wer  das  Buch
von  der  Seite  der  äußeren  historischen  Zeugnisse  angreife,  die
stärksie  Seire  desselben  bestürme,  und  der  Herr  Verfasser  bat
S.  210  —  218  eine  Aussicht  zur  Verstärkung  derselben  erdffnet,
  die  vollends  Alles  zum  Vortheil  der  Apokalypse  aufklären
  könnte.  Er  bezieht  sich  auf  die  Stelle  1.  Kor.  XV.  52,
wo  der  Schall  der  letzten  Posaune  so  auszeichnend  als  chronologische
  Epoche  angegeben  wird,  daß  man  glauben  sollte,
Paulus  habe  Johannes  Apobalypse  gekannt.  Posaunenschall
kommt  freilich  bei  Beschreibung  aller  großen  Feierlichkeiten
vor,  aber  hier  ist  die  Nennung  desselben  nicht  bloß  Theil  des
ganzen  Bildes,  sondern  Zeitbestimmung  wie  bei  Johannes.
Der  Herr  Verfasser  setzt  also,  wie  man  schon  hieraus  siehr,
das  Datum  der  Offenbarung  nicht  unter  Domitian,  und  nach
der  hier  befindlichen  Enwickelung  der  verschiedenen  Gründe
für  die  verschieden  angegebenen  Datume  der  Offenbarung  wird
wohl  Niemand  mehr  der  ehemals  gangbareren  Meinung  beipflichten.
  So  trefflich  die  Haupttheile  des  historischen  Beweises
bier  entwickelt  sind,  so  auszeichneud  schön  ist  der  daraus  folgende
  Grundriß  einer  Erklärung  der  Apokalypse  bloß  als
Grundriß  und  als  Versuch  hingestellt,  und  gar  nicht  in  der
Absicht,  ihn  zu  einer  Hauptsiütze  des  vorhergehenden  Beweises
  zu  machen.  Der  Verfasser  theilt  die  Apokalypse  in  zwei
Hauptvisionen,  wovon  die  erstere  sieben  einzelne  Gemeinden  in
Asien  angeht,  die  zweite  aber  allgemeinere  und  in's  Große
gehende  Begebenhriten  schildert.  In  letzterer  Hauptvision  begreifen
  offenbar  die  vier  ersten  Siegel  ein  für  sich  bestehendes
Ganzes  von  Begebenheiten,  und  S.  284  —  299  wird  dasselbe
ungezwungen  und  treffend  in  der  Geschichte  des  letzten