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einer  Bischofswahl  zu  Karthago  (51414)  zu  einer
feindseligeren  und  dauerhafteren  Zwietracht  der
Vorwand  genommen.  Anfangs  war  es  nur  Widerwille
  gegen  den  neug  ewählten  Bischof.  Cäcilian,
  was  die  Partie  Majorins  und  Donats
erhitzte,  aber  dieser  Widerwille  artete  bald  in
unversöhnlichen  Hah  gegen  die  ganze  katbolische
Kirche  aus.  Recensent  zeichnet  diese  Stelle  als  eine  Probe
aus,  wie  sich  der  Herr  Abt  oft  bei  den  wichtigsien  Punkten
so  unbestimmt  und  unzüreichend  ausgedrückt  hat.  Aus  dieser
  Stelle  soll  man  lernen,  wie  die  Donatisten  entstanden
sind  und  durch  welche  Meinungen  sie  sich  von  der  sogenannten
  katholischen  Partie  geschieden  haben!  Deun  so  oft  sie
auch  nachher  noch  vorkommen,  so  wird  immer  schon  als  ganz
bekannt  vorusgesetzt,  welche  Partie  sie  seyen,  und  welch  ein
Schibbolerh  von  Meinungen  sie  gehabt  haben.  Konnte  nun
in  einem  ausfährlichern  kirchenhistorischen  Werke  von  mehreren
Bänden,  wie  das  gegenwärtige  ist,  die  Emstehung  einer  so
wichtigen  Partie,  als  die  Donatisten  waren,  flüchtiger  erzählt
und  das  Charakteristische  ihrer  Lehre  dürftiger  angedeutet  werden,
  als  hier  geschah?  Seite  176:  Theodos  soll  392
ein  so  scharfes  Verbot  alles  Götzendienstes  für
das  gesammte  Reich  erlassen  haben,  daß  man
mun  wohl  den  Deciern  und  Diocletianen  nichts
mehr  vorwerfen  durfte.  Die  Verordnung  von  diesem
Jahre,  die  wir  haben,  ist  bloß  an  den  Pracf.  Praet.  Or.
gerichtet;  ob  eine  ähnliche  auch  an  die  übrigen  Pracf.  Praet.,
also  eine  Verordnung  für  das  gesammte  rdmische  Reich  ergangen,
  wäre  erst  noch  zu  erweisen,  und  es  lassen  sich  manche
Ursachen  denken,  warum  es  schwerlich  damals  geschehen  sey.
Wie  sich  übrigens  sagen  läßt,  das  Verbot  sey  der  Art  gewesen,
  daß  man  den  Deciern  und  Diocletianen  nichts  mehr